Shuffle

Shuffle, englisch für »(das) Schlurfen«, rhythmisches Pattern, das auf der Dreiteilung von Vierteln beruht.

Zwar sind verschiedene Möglichkeiten der Notation üblich, doch stellen alle diese Notationen lediglich Annäherungen dar. Grundlegend ist, dass ein Viertel gedrittelt wird.

Notenbeispiel folgt

In Musikstilen wie Swing und Boogie Woogie ist der Shuffle-Rhythmus so selbstverständlich, dass Notate wie

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obligat in

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aufgeteilt werden. Der Triolenrhythmus kann natürlich auf verschieden Instrumente verteilt werden. Die Betonungen liegen dabei immer auf dem Beat.

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Mitunter ist auch die Notierung

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Zu finden, ein Zeichen dafür, dass der Ton vor dem Beat rhythmisch weder exakt den Wert eines Achtels noch den eines Sechzehntels hat, also Offbeat gespielt werden sollte. Das Viertel eines jeden Schlags kann zwar exakt dreigeteilt werden, doch ist es dem Musiker überlassen, davon eventuell auch in geringem Maß abzuweichen. In Software-Sequencern ist in aller Regel die Möglichkeit vorgesehen, einen gegebenen Rhythmus in einen Shuffle-Rhythmus umzuwandeln.
Im Klavier-Boogie übernimmt die Begleitung in der linken Hand den Shuffle-Rhythmus. Der Rhythmus ist im Übrigen an kein Tempo gebunden und kann langsam oder schnell gespielt werden; bei schnellen Shuffles orientiert sich häufig auch die Basslinie an dem Rhythmus.
Der Shuffle-Rhythmus ist in älterem Jazz, Blues, Bluesrock und im Rock allgegenwärtig. Manch eine Band – so etwa Status Quo – spielt beinahe ausschließlich Shuffle-Stücke, doch ist der Rhythmus in der Musik beinahe jeder Rockband zu finden: Bei Chicago (»VIII«, 1975) wie bei Emerson, Lake & Palmer (»Pictures At An Exhibiton«, 1971).



Diskografie

Status Quo: Top 100 (2010; Best-Of-Box)



Literatur

Petereit, Dieter/Quick, Herb: Solid Grooves; Bonn 1986

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