Spannungssteuerung

Spannungssteuerung, Abkürzung VC, (englisch »Voltage Control«), Verfahren, die Module eines analogen Synthesizers wie Oszillatoren, Filter und Verstärker mittels variabler Gleichspannungen zu steuern.

Die Spannungen können manuell oder automatisch verändert werden. Als Spannungslieferant kommt jede Gleichspannungsquelle infrage, doch ist das zentrale Steuerungsinstrument von Synthesizern eine Klaviatur. Spannungsänderungen um ein Volt ergeben eine Veränderung der Tonhöhe um eine Oktave. Die Charakteristik von ein Volt je Oktave ermöglichte den einfachen Bau von temperiert gestimmten Instrumenten. Auch die Filter können durch die von der Tastatur abgegebene Spannung gesteuert werden, doch wird dies oft von speziellen Hüllkurvengeneratoren übernommen, die einen durch einen Spannungsimpuls ausgelösten variablen Spannungsverlauf erzeugen; auf ähnliche Weise werden die Verstärker gesteuert. Die maßgeblich von dem Amerikaner Robert Moog entwickelte Spannungssteuerung ermöglichte erst die Konstruktion musikalisch brauchbarer Synthesizer.

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