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	<title>roxikon - Das Rock-Lexikon &#187; Label</title>
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	<description>Lexikon zu Rock und Pop</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 20:31:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Music for Nations</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 13:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[Music for Nations, britisches Schallplatten-Label, 1983 von Martin Hooker in London gegründet; das Label war für den Thrash Metal von zentraler Bedeutung. Hooker betrieb sein Label zwar unabhängig von den großen Firmen, ließ die Schallplatten aber von der Zomba Group, einem 1975 gegründeten Medienunternehmen vertreiben; Zomba seinerseits gehörte zu dieser Zeit der Bertelsmann Music Group. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Music for Nations</strong>, britisches Schallplatten-Label, 1983 von Martin Hooker in London gegründet; das Label war für den Thrash Metal von zentraler Bedeutung.</p>
<p>Hooker betrieb sein Label zwar unabhängig von den großen Firmen, ließ die Schallplatten aber von der Zomba Group, einem 1975 gegründeten Medienunternehmen vertreiben; Zomba seinerseits gehörte zu dieser Zeit der Bertelsmann Music Group. MFN, wie sich das Label auch kurz nannte, nahm schon Anfang der 1980er-Jahre Bands wie Tank, Exciter, Metallica, Slayer und Megadeth unter Vertrag und hatte damit eine Reihe der wichtigsten Vertreter des noch jungen Thrash Metals an sich gebunden. Auch unter den Bands, die später bei MFN ihre Schallplatten veröffentlichten, befanden sich in erklecklicher Anzahl Heavy-Metal-Bands, so etwa Paradise Lost, Opeth, Anathema, Cradle of Filth, Testament, Amplifier, Anthrax, Candlemass, Exodus, Hellion, Helstar, Loudness, Tool, Manowar, Nuclear Assault, Tigertailz und W.A.S.P. Auch einige Alben oder Singles etwa von Frank Zappa, Todd Rundgren, Yngwie Malmsteen, Die Krupps und Wendy O. Williams<br />
2004 schloss Music for Nations; die Rechte des Labels gingen mitsamt denen der Unterlabel Bullet Proof Records, Under One Flag und Video For Nations an Zomba und damit an Sony BMG.</p>
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		<title>Zickzack Records</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 07:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[Zickzack Records, deutsches Schallplatten-Label, 1980 von dem deutschen Musikjournalisten Alfred Hilsberg in Hamburg gegründet. Hilsberg hatte in Hamburg den Schallplattenladen Rip Off eröffnet, sich nebenbei aber als Musikjournalist betätigt und in der Musikzeitschrift Sounds mehrfach Artikel zur so genannten Neuen Deutschen Welle veröffentlicht, darunter Ende 1979 »Neue Deutsche Welle – Aus grauer Städte Mauern«; angeblich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zickzack Records</strong>, deutsches Schallplatten-Label, 1980 von dem deutschen Musikjournalisten Alfred Hilsberg in Hamburg gegründet.</p>
<p>Hilsberg hatte in Hamburg den Schallplattenladen Rip Off eröffnet, sich nebenbei aber als Musikjournalist betätigt und in der Musikzeitschrift Sounds mehrfach Artikel zur so genannten Neuen Deutschen Welle veröffentlicht, darunter Ende 1979 »Neue Deutsche Welle – Aus grauer Städte Mauern«; angeblich wurde nach diesem Artikel der Begriff Neue Deutsche Welle in den allgemeinen Sprachgebrauche übernommen, doch reklamieren die Prägung des Begriffes viele für sich. Tatsächlich aber wurde bei Zickzack eine Reihe von Platten der Neuen Deutschen Welle veröffentlicht, die als Gegengewicht zu den Veröffentlichungen der britischen New Wave eine spezifisch deutsche Rockmusik repräsentierten. Dazu gehörten  Produktionen etwa von Geisterfahrer, Abwärts, Minus Delta T, Freiwillige Selbstkontrolle, Palais Schaumburg, Andreas Dorau, Die Krupps, Xmal Deutschland, Die Tödliche Doris, Einstürzende Neubauten, Jello Biafra und Die Radierer. Das Label blieb über die Jahrzehnte aktiv, wenn auch mit kurzen Unterbrechungen. In den Jahren Unmittelbar vor und nach 2000 engagierte Hilsberg sich mit seinen Labels auch in jüngeren Entwicklungen der deutschen Rockmusik und verlegte etwa die Musik von Blumfeld, Rummelsnuff, Freiwillige Selbstkontrolle, Saalschutz und Jens Friebe.<br />
1992 hatte Hilsberg das Label What’s So Funny About gegründet, bei dem Schallplatten etwa von Gun Club, Henry Rollins und Savage Republic erschienen; die zunächst wie ein Unter-Label wirkende Marke rückte in den 1990er-Jahren gegenüber Zickzack in den Vordergrund. Cashbeat ist der Name eines weiteren Tochter-Labels, das der Veröffentlichung von Musik vorbehalten ist, die mit elektronischen Musikinstrumenten erzeugt wurde.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://zickzack3000.de/" target="_blank">http://zickzack3000.de/</a> (Website des deutschen Schallplatten-Labels Zickzack Records)<br />
<a href="http://www.whatsofunnyabout.de/" target="_blank"> http://www.whatsofunnyabout.de/</a> (Website des deutschen Schallplatten-Labels What’s So Funny About)</p>
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		<title>Trikont</title>
		<link>http://www.roxikon.de/label/trikont/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 08:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[Trikont, deutsches Schallplatten-Label, 1971 aus dem Trikont Verlag hervorgegangen; das von Achim Bergmann Eva Mair-Holmes geführte und Label ist das älteste unabhängige Label in der Bundesrepublik Deutschland. Der Name ist vom Namen der kubanischen Zeitung »Trikontinentale« abgeleitet. Der Verlag wurde 1967 in Köln, unter anderem von Gisela Erler und Herbert Röttgen, gegründet und betrieben. Politisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trikont</strong>, deutsches Schallplatten-Label, 1971 aus dem Trikont Verlag hervorgegangen; das  von Achim Bergmann Eva Mair-Holmes geführte und Label ist das älteste unabhängige Label in der Bundesrepublik Deutschland. Der Name ist vom Namen der kubanischen Zeitung »Trikontinentale« abgeleitet.</p>
<p>Der Verlag wurde 1967 in Köln, unter anderem von Gisela Erler und Herbert Röttgen, gegründet und betrieben. Politisch links ausgerichtet und der 1968er-Studentenbewegung verbunden, wurden etwa Che Guevaras Tagebücher oder Verena Stefans Buch »Häutungen« veröffentlicht. Musik führte in diesen Jahren ein Schattendasein, denn der 68er-Generation war Rock-, erst recht Popmusik verdächtig.<br />
Bergmann und Mair-Holmes änderten dies nach und nach: Die bayerische Mundart-Band Sparifankal – zu der auch der Musikjournalist Carl-Ludwig Reichert gehörte – wurde unter Vertrag genommen, und deren von der amerikanischen Band Grateful Dead beeinflusste Ansatz, Musik zu machen führte dazu, dass der Verlag allmählich zu einem Schallplatten-Label wurde. Später wurde der Vertrieb der Schallplatten von Ton Steine Scherben übernommen und Hans Söllner vertraglich an Trikont gebunden.<br />
Im Programm des Labels, das als Motto über seine Arbeit »Unsere Stimme/Our Own Voice« stellt, sind CDs zu finden, die kein anderes Label in sein Repertoire nehmen würde. Die Maxime, dass es neben der aktuellen Rock- und Popmusik der großen etablierten Gesellschaften auch eine Musik – sowohl in den USA, in Deutschland als auch in anderen Ländern  &#8211; gibt, die von Bedeutung ist, führte zu der Veröffentlichung von historischen und seltenen Aufnahmen. Von herausragender Bedeutung sind dabei die Zusammenstellungen, die jeweils einem Thema gewidmet sind und etwa Cajun Music, Zydeco, frühe Rhythm-and-Blues-Aufnahmen, Country Music und Volksmusik aus Bayern und Österreich umfassen. Zu den bei Trikont veröffentlichenden Musikern und Bands gehören Funny von Dannen, Walter Mossmann, Ringsgwandl, Rocko Schamoni, Schroeder Roadshow, Sogenanntes Linksradiale Blasorchester, 3 Tornados. Unter den historischen Aufnahmen finden sich solche von Liesl Karlstadt, Karl Valentin und Weiß Ferdl.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Biegert, Claus: Die Alternative: Platten selber machen und vertreiben; in: Rock Session 1, Reinbek 1977</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p>http://www.trikont.de/ (Offizielle Website des deutschen Schallplatten-Labels Trikont)</p>
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		<title>Smash Records</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 07:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[Smash Records, amerikanisches Schallplatten-Label, 1961 von Shelby Singleton als Tochter-Label von Mercury Records gegründet; Shelby war Manager bei Mercury und übernahm gemeinsam mit Charlie Fach die Leitung des neuen Labels. Durch ein Abkommen mit King Records, seinerzeit das Label von James Brown, übernahm Smash alle instrumentalen Produktionen Browns, lediglich drei Singles, bei denen Brown auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Smash Records</strong>, amerikanisches Schallplatten-Label, 1961 von Shelby Singleton als Tochter-Label von Mercury Records gegründet; Shelby war Manager bei Mercury und übernahm gemeinsam mit Charlie Fach die Leitung des neuen Labels.</p>
<p>Durch ein Abkommen mit King Records, seinerzeit das Label von James Brown, übernahm Smash alle instrumentalen Produktionen Browns, lediglich drei Singles, bei denen Brown auch als Sänger auftrat, wurden bei Smash Records veröffentlicht, darunter 1964 die Single »Out of Sight«, eine der Aufnahmen, die am Anfang von Brown spezifischem Funk stehen. Außer James Brown hatten etwa Jerry Lee Lewis, die Sängerin Millie Small, der Sänger Bruce Channel, der Sänger und Songwriter Roger Miller, der Musiker und spätere Produzent Bill Justis und die Band The Left Banke; später übernahm Smash auch Produktionen von Sir Douglas Quintet, The Walker Brothers, Scott Walker und Yello.<br />
War Smash bis etwa 1969 recht aktiv auf dem amerikanischen Musikmarkt, so verlor die Firma, die mit Mercury nunmehr zu Polygram gehörte, in den 1980er-Jahren an Bedeutung und wurde für Wiederveröffentlichungen genutzt. Anfang der 1990er-Jahre erlegte Polygram den Sitz der Marke nach Chicago und versuchte, es als RnB-Label zu etablieren. Die unter diese Prämisse vorgelegten Veröffentlichungen, etwa von LaTour oder Jamie Principle waren in den USA einigermaßen populär, wurden in Europa aber einem kleine Kreis von Hörern bekannt. 1996 stellte das Label seine Tätigkeit ein.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://microgroove.jp/mercury/Smash.shtml" target="_blank">http://microgroove.jp/mercury/Smash.shtml</a> (Website mit Veröffentlichungsliste von Smash Records)</p>
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		<title>Sub Pop Records</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 16:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sub Pop Records, amerikanisches Schallplatten-Label, 1986 von Bruce Pavitt und Jonathan Poneman in Seattle, Washington, gegründet; Sub Pop nahm die Grunge-Bands Nirvana, Soundgarden und Mudhoney unter Vertrag und gilt damit als das wichtigste Label dieser Strömung der amerikanischen Rockmusik. Paved hatte Anfang der 1980er-Jahre aus seinem Interesse an unabhängig agierenden amerikanischen Schallplatten-Labels heraus ein Fanzine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sub Pop Records</strong>, amerikanisches Schallplatten-Label, 1986 von Bruce Pavitt und Jonathan Poneman in Seattle, Washington, gegründet; Sub Pop nahm die Grunge-Bands Nirvana, Soundgarden und Mudhoney unter Vertrag und gilt damit als das wichtigste Label dieser Strömung der amerikanischen Rockmusik.</p>
<p>Paved hatte Anfang der 1980er-Jahre aus seinem Interesse an unabhängig agierenden amerikanischen Schallplatten-Labels heraus ein Fanzine herausgegeben, dem er den Titel »Subterranean Pop« gegeben hatte; später veränderte er den Namen zu Sub Pop und begann dann auch, dem Heft Bandkassetten mitzugeben, die jeweils die Musik verschiedener Rockbands enthielten. Trotzes relativ großen Erfolges dieser Kassetten gab er 1983 die Herausgabe des Fanzines auf und arbeitete nach seinem Wechsel nach Seattle professionell als Musikjournalist.<br />
Ganz mochte er indes seine Aktivitäten auf dem Musikmarkt nicht aufgeben: 1986 stellte er eine Sammelplatte zusammen, der er den Titel »Sub Pop 100« gab. Diese LP war die erste seines Labels Sub Pop; sie enthielt Stücke von Sonic Youth, Naked Raygun, Wipers und Scratch Aid. Eine EP der in Seattle beheimateten Band Green River indes konnte er erst veröffentlichen, nachdem ihm Jonathan Poneman 1987 20 000 Dollar geliehen hatte. Pavitt verwendete in der Werbung der EP Green Rivers das Wort Grunge und gab damit einer kompletten Musikrichtung einen griffigen Namen. Im gleichen Jahr veröffentlichte Sub Pop eine Single der Band Soundgarden, 1988 eine von Mudhoney und eine von Nirvana. Finanziert wurden die Singles durch ein Subscriptions-Modell, dass es Pavitt und Poneman – die nunmehr das Label professionell zu führen versuchten – erlaubte, die Menge der herzustellenden Tonträger genau steuern zu können. Zu diesem Zweck wurde sogar ein Verein namens Sub Pop Singles Club gegründet, der bis 1993 aktiv blieb; 1998 griff das Label die Idee wieder auf und gründete den Singles Club V. 2. Unzufrieden mit dem schwachen Interesse der amerikanischen Musikpresse an ihrem Label, wandten sich Pavitt und Poneman an den britischen Musikjournalisten Everett True, der dann auch einen Artikel über die Rockmusik in Seattle schreib – notgedrungen damit auch über Sub Pop. Die Resonanz erfüllte die Erwartungen und Grunge war als neue Strömung der amerikanischen Rockmusik etabliert.<br />
Es schadete dem Label auch nicht, dass Nirvana zu DGC Records abwanderte, denn die Lizenzgebühren, die Geffen an Sub Pop für das Album »Nevermind« (1991) zahlte, sicherten dem Label das Überleben. Mehr noch: Geffen hatte sich verpflichtet, auf jede Veröffentlichung Nirvanas auch den Namen Sub Pop unterzubringen. Dennoch setzte der Erfolg des Grunge dem Label zu, denn erfolgreiche Bands wechselten umgehend zu größeren Labels. 1995 kaufte die Warner Music Group einen Anteil an Sub Pop. Dies führte zu einem Zerwürfnis zwischen Pavitt und Poneman, der an das Wachstum Sub Pops glaubte, so dass Pavitt Ende der 1995 aus der Leitung der Firma ausschied. Poneman baute die Aktivitäten der Marke weiter aus und gründete 2007 das Tochter-Label Hardly Art.<br />
Mit Sub Pop haben im Laufe des Bestehens des Labels eine Vielzahl von Musikern und Bands zusammengearbeitet darunter The Afghan Whigs, Fleet Foxes, Handsome Furs, Hellacopters, Modest Mouse, The Monkeywrench, Screaming Trees, The Shins, Smashing Pumpkins, Sonic Youth, Walkabouts und White Stripes.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.subpop.com/" target="_blank">http://www.subpop.com/</a> (Offizielle Website des amerikanischen Schallplatten-Labels Sub Pop)</p>
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		<title>Ode Records</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 07:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ode Records, amerikanisches Schallplatten-Label, 1967 von Lou Adler (* 1933) in Los Angeles (Kalifornien) gegründet. Lou Adler hatte 1964 Dunhill Records gegründet, nachdem er in Zusammenarbeit mit dem Trompeter Herb Alpert schon einige Erfolge im Musikgeschäft erreicht hatte; unter anderem stammte Sam Cookes Hit »Wonderful World« aus dieser Produktionsgemeinschaft. Schon 1966 verkaufte Adler Dunhill Records [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ode Records</strong>, amerikanisches Schallplatten-Label, 1967 von Lou Adler (* 1933) in Los Angeles (Kalifornien) gegründet.</p>
<p>Lou Adler hatte 1964 Dunhill Records gegründet, nachdem er in Zusammenarbeit mit dem Trompeter Herb Alpert schon einige Erfolge im Musikgeschäft erreicht hatte; unter anderem stammte Sam Cookes Hit »Wonderful World« aus dieser Produktionsgemeinschaft.<br />
Schon 1966 verkaufte Adler Dunhill Records an ABC Records, blieb aber der Rock- und Popmusik verbunden. 1967 organisierte er der Monterey Pop Festival, schloss aus dem Publikumszuspruch, dass Rock- und Popmusik eine lukrative Zukunft haben würde und gründete Ode Records. Die ersten Verträge für das Label schloss er mit den Sängern Barry McGuire und Scott McKenzie. McKenzie bescherte Adler mit seinem Song »San Francisco (Be Sure To Wear Flowers In Your Hair)« noch im Gründungsjahr einen Top-Ten-Hit. Adler hatte aber auch die Song-Autorin Carole King unter Vertrag genommen. King, zuvor im Team mit Gerry Goffin in der Song Fabrik Brill Building angestellt, veröffentlichte 1971 ihr Album »Tapestry«, eines der erfolgreichsten Alben der Rock- und Pop-Geschichte überhaupt: Im Laufe der Jahre wurden mehr als 14 Millionen Exemplare der LP verkauft. Ebenfalls 1971 nahm Adler das Rock-Komikerduo Cheech and Chong unter Verrag, deren mitunter etwas flacher Humor in den USA recht erfolgreich war, während er in Europa nur wenige Anhänger fand. Carole King dagegen war für Adler ein Erfolgsgarant: »Rhymes and Reasons« (1972), und »Fantasy« (1973) nahmen wiederum Top-Positionen in den Charts ein, Cheech and Chong erhielten 1973 einen Grammy und der Popjazz des Saxofonisten Tom Scott fand ebenfalls sein Publikum. Adler unterstützte King auch bei ihrem Ausflug in die Welt der Kinderlieder: 1974 erschien die Musik zu »Really Rosie«, einem Musical für Kinder, das sie mit dem Autor und Zeichner Maurice Sendak verfasst hatte. Die Arbeit an szenischer Musik weckte Adlers Interesse für den Film, und so wurde der Soundtrack zu dem »The Rocky Horror Picture Show« bei Ode veröffentlicht. Damit geriet Ode Records aber auch in den Hintergrund: Adler, der den Vertrieb der Platten Odes zunächst von Columbia Records hatte besorgen lassen, war seit 1970 vertraglich an A &#038; M Records seines alten Freundes Herb Alpert gebunden. 1976 wechselte er dennoch den Vertrieb und betraute Epic mit dieser Aufgabe. Allmählich gab er die Arbeit für Ode auf und schloss das Label 1978. 1989 reaktivierte Adler die Marke unter dem Namen Ode Sounds and Visuals. Anlass für die Wiedergründung war ein Demo, dass ihm der DJ Cool’R geschickt hatte. Alder kam mit Alpert überein, von Fall zu Fall wieder Platten zu produzieren, die Alpert  herstellen und vertreiben sollte. Der neue Schwung ließ aber schon im selben Jahr stark nach: A&#038;M ging an die Polygram-Gruppe; Ode Records gehört nunmehr zu den Labels von Sony Musik Entertainment.</p>
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		<title>Sun Records</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 09:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sun Records, 1952 von dem zeitweilig als Radio-Disk-Jockey arbeitenden Sam Phillips (* 1953, † 2003) mit finanzieller Unterstützung von Jim Bulliet in Memphis (Tennessee) gegründet. Phillips hatte in seinem Studio Memphis Recording Service schon seit 1950 die Musik schwarzer Sänger aufgenommen, um sie in seinen Rundfunksendungen zu verwenden. Zunächst nahm er, selbst ein Weißer, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sun Records</strong>, 1952 von dem zeitweilig als Radio-Disk-Jockey arbeitenden Sam Phillips (* 1953, † 2003) mit finanzieller Unterstützung von Jim Bulliet in Memphis (Tennessee) gegründet.</p>
<p>Phillips hatte in seinem Studio Memphis Recording Service schon seit 1950 die Musik schwarzer Sänger aufgenommen, um sie in seinen Rundfunksendungen zu verwenden. Zunächst nahm er, selbst ein Weißer, in seinem Studio ausschließlich schwarze Musiker auf &#8211; etwa Joe Hill Louis, Rosco Gordon, Howling Wolf und B. B. King &#8211; und verkaufte die Bänder an etablierte Schallplattenfirmen wie Chess Records in Chicago und Modern Records und RPM, Sublabel von Modern Records, in Los Angeles. Auf seinem eigenen Label veröffentlichte Phillips von 1952 an Platten von Rufus Thomas, Junior Parker und anderen.<br />
Im Jahre 1954 nahm er den jungen Elvis Presley unter Vertrag; Presley war zu Phillips gekommen, um für seine Mutter eine Platte mit einigen Liedern aufzunehmen. In der  Gewissheit, dass diese Musik &#8211; eine Mischung von Rockabilly, Country und Blues -, Erfolg haben würde, wechselte Phillips vom Blues zu Country und Rockabilly und veröffentlichte die Musik von Jerry Lee Lewis, Charlie Rich, Johnny Cash, Roy Orbison und Carl Perkins;<br />
es entstanden Aufnahmen wie Perkins »Blue Suede Shoes«, Cashs »I Walk The Line« und Lewis&#8217; »Lotta Shakin&#8217; Goin&#8217; On«. Regelmäßig allerdings verlor Phillips seine Stars an größere<br />
Schallplattenfirmen, Elvis Presley beispieslweise 1955 an RCA Records, Perkins und Cash 1958 an Columbia. Jerry Lee Lewis blieb bis 1963.<br />
1969 verkaufte Phillips sein Label. Der Käufer Shelby Singleton (* 1931, † 2009), zuvor im Management von Mercury Records, benannte die Firma in Sun International Corporation um widmete sich der Aufgabe, die Aufnahmen des früheren Label-Eigners nach und nach wieder zugänglich zu machen. Dem von Phillips 1957 gegründeten Tochter-Label Phillips Records fügte Singleton weitere Unter-Label wie Plantation Records hinzu, übernahm auch Red Bird Records und Blue Cat Records von dem Songschreiber-Duo Leiber und Stoller. Das Label Sun Records mit dem dazugehörigen Studio, das seit 1987 einerseits als Museum betrieben wird, andererseits auch weiterhin als Tonstudio gebucht werden kann,  gilt als die Wiege des klassischen Rock&#8217;n'Roll.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Colin Escott/Martin Hawkins: Catalyst. The Sun Record Story, London 1975<br />
Colin Escott/Martin Hawkins: The Complete Sun Label Session Files, Ashford/Kent 1975</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblinks</strong></p>
<p><a href="http://www.sunrecords.com/" target="_blank">http://www.sunrecords.com/</a> (Offizielle Website des Schallplatten-Labels Sun Records)<br />
<a href="http://www.sunstudio.com/" target="_blank"> http://www.sunstudio.com/</a> (Website des Sun Studios)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>No Fun Records</title>
		<link>http://www.roxikon.de/label/no-fun-records/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 13:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[No Fun Records, englisch für »kein Spaß«, deutsches Schallplatten-Label, 1980 von dem Musikjournalisten Hollow Skai, eigentlich Holger Poscich (* 1954) und der Punk-Band Hans-A-Plast in Hannover gegründet; der Name wurde von einem von Skai herausgegebenen Fanzine gleichen Namens übernommen. Das Label ist nicht mit dem amerikanischen Label No Fun Records in Ann Arbor (Michigan) zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>No Fun Records</strong>, englisch für »kein Spaß«, deutsches Schallplatten-Label, 1980 von dem Musikjournalisten Hollow Skai, eigentlich Holger Poscich (* 1954) und der Punk-Band Hans-A-Plast in Hannover gegründet; der Name wurde von einem von Skai herausgegebenen Fanzine gleichen Namens übernommen. Das Label ist nicht mit dem amerikanischen Label No Fun Records in Ann Arbor (Michigan) zu verwechseln.</p>
<p>Nachdem Ende der 1970er-Jahre der britische Punk und die Musik der amerikanischen und britischen New Wave in der Bundesrepublik Deutschland auf ein interessiertes Publikum gestoßen waren, betraten auch neue deutsche Bands die Bühnen. Die deutschen Punk-Bands, die häufig die Verwendung der deutschen Sprache als Prämisse eines deutschen Punks forderten, sahen eine Möglichkeit, ihre Musik adäquat zu vermarkten, in der Gründung unabhängiger Schallplatten-Labels. Eines der in diesen Jahren entstandenen Labels war No Fun Records. Hollow Skai hatte ab 1978 das Fanzine »No Fun« herausgegeben und war Ende des an der Ausrichtung eines kleinen Festivals beteiligt, bei dem mehrere Punk-Bands auftraten, unter anderem Hans-A-Plast. Als alleiniger Inhaber des am 1. März 1980 gegründeten Labels firmierte zwar Hollow Skai, den Löwenanteil des Umsatzes brachten aber die Platten von Hans-A-Plast ein. Das Label übernahm die schon 1979 produzierte LP »Hans-A-Plast«, von der innerhalb kurzer Zeit über 20 000 Stück verkauft werden konnten.<br />
Neben den Platten von Hans-A-Plast veröffentlichte No Fun Records unter anderem Aufnahmen von Mountain Ash, Rizzo, Rotzkotz, Der moderne Mann, Unterrock, Mythen in Tüten und Bärchen und die Milchbubis. No Fun Records stellte um 1985 seine Tätigkeit ein; einige Rechte an den bei No Fun veröffentlichten Aufnahmen liegen bei Sireena Records in Lübeck.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.highdive.de/info/nofun/index.htm" target="_blank">http://www.highdive.de/info/nofun/index.htm</a> (Website mit Diskographie des deutschen Labels No Fun Records)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>His Master&#8217;s Voice</title>
		<link>http://www.roxikon.de/label/his-masters-voice/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 19:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[His Master’s Voice, abgekürzt HMV, englisch für »die Stimme seines Herrn«, Label, das im Laufe der Geschichte der Schallplattenindustrie von mehreren Firmen genutzt wurde und wird. Das Markenzeichen beruht auf einem um 1895 von dem Maler Francis Barraud (* 1856, † 1924) angefertigten Gemäldes, das 1899 von Emile Berliner, eigentlich Emil Berliner, (* 1851, † [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>His Master’s Voice</strong>, abgekürzt <strong>HMV</strong>, englisch für »die Stimme seines Herrn«, Label, das im Laufe der Geschichte der Schallplattenindustrie von mehreren Firmen genutzt wurde und wird.</p>
<p>Das Markenzeichen beruht auf einem um 1895 von dem Maler Francis Barraud (* 1856, † 1924) angefertigten Gemäldes, das 1899 von Emile Berliner, eigentlich Emil Berliner, (* 1851, † 1929) für seine neu gegründete Plattenfirma Gramophone Company gekauft wurde. Das Bild zeigt einen Terrier, der auf dem Deckel eines Sargs sitzt und interessiert in den Trichter eines Edison Phonographen sieht und hört; der Edison Phonograph wurde von Barraud auf Wunsch Berliners übermalt und zeigt daher ein Berliner-Grammophon. Barraud malte mehr als ein Dutzend Kopien des Bildes.<br />
Das Bild, das von der Gramophone Company als Markenzeichen für Anzeigen in Zeitungen und für den Aufdruck auf Vorratsdosen von Grammophonnadeln verwendet wurde, war bald so erfolgreich und bekannt, dass sich die Leitung der Firma 1909 entschloss, der Firma den Namen His Master’s Voice zu geben.<br />
Berliner wusste um den Wert des zum Zeichen gewordenen Gemäldes: Er besaß die Rechte an dem Bild und verwendete es ab 1900 auch für die 1898 gemeinsam mit seinem Bruder Joseph gegründete Deutsche Grammophon Gesellschaft. 1924 verkaufte er die Nutzungsrechte an dem Zeichen an die Victor Talking Machine Company, allerdings nur für den us-amerikanischen Markt. Als Victor 1929 seinerseits an die RCA verkauft wurde, konnte dann auch RCA das längst weltbekannte Logo auf ihre Schallplatten-Labels drucken. In Europa ging es mit Gründung der EMI im Jahre 1931 in deren Besitz über. Die EMI nutzte das Bild einerseits für diverse eigene Produktionen, darunter die so genannte »Nipper Collection«, eine CD-Reihe; Nipper war der Name des Terriers. Unter dem Namen HMV firmieren in Großbritannien eine Reihe von Schallplattenläden und eine Veranstaltungsorganisation, die mehrere große Konzertsäle, darunter das HMV Hammersmith Apollo, unterhält. In Japan darf das Bild mit dem kleinen Hund von JVC, Nachfolger der japanischen Dependance von RCA Victor genutzt werden.<br />
In den USA ist das Bild nunmehr Public Domain, da die Urheberrechte erloschen sind.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Gelatt, Roland: The Fabolous Phonograph 1877-1977; London 1954, 41977</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.hmv.com" target="_blank">http://www.hmv.com</a> (Offizielle Website der HMV-Kette)<br />
<a href="http://www.emil-berliner-studios.com/" target="_blank">http://www.emil-berliner-studios.com/</a> (Weblink der Emil Berliner Studios mit ausführlichen Informationen zu Emil Berliner und den Studios der Deutschen Grammophon Gesellschaft)</p>
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		<title>Island Records</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 09:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Island Records, jamaikanisches Schallplatten-Label, 1959 von Chris Blackwell (* 1937) mit Hilfe von Graeme Goodall und Stanley Borden in Kingston gegründet; das Label, zu dem früher zahlreiche Tochter-Labels gehörten, ist nunmehr Teil der Def Jam Island Music Group, eine der Säulen der Universal Music Group. Der Name Island geht auf den von Alec Waugh verfassten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Island Records</strong>, jamaikanisches Schallplatten-Label, 1959 von Chris Blackwell (* 1937) mit Hilfe von Graeme Goodall und Stanley Borden in Kingston gegründet; das Label, zu dem früher zahlreiche Tochter-Labels gehörten, ist nunmehr Teil der Def Jam Island Music Group, eine der Säulen der Universal Music Group. Der Name Island geht auf den von Alec Waugh verfassten Roman »Island in the Sun« (1955) zurück</p>
<p>Blackwell war als Sohn eines britischen Plantagenbesitzers schon früh mit der Musik Jamaikas in Berührung gekommen, hatte die Entstehung des Reggae miterlebt und entschloss sich, dieser Musik mit der Gründung eines Schallplatten-Labels ein Forum zu geben. Zunächst veröffentlichte er auf Island Aufnahmen des Jazz-Pianisten Lance Haywood, reservierte Island Records aber bald ausschließlich für Reggae-Aufnahmen; für andere Musik gründete Blackwell im Laufe der Jahre weitere Labels, so etwa Surprise Records, Black Swan Records, Aladdin Records, Sue Records und Jump Records.<br />
1962 eröffnete Island eine Filiale in London und brachte damit die jamaikanische Musik auf die britischen Inseln. Er nahm zwar britische Musiker und Bands unter Vertrag, den ersten Top-Ten-Hit in Großbritannien hatte das Label aber 1964 mit der jamaikanischen Sängerin Millie Small (* 1942) und dem Song »My Boy Lollipop«. Weiter Musiker, deren Platten in Großbritannien veröffentlicht wurden, waren Toots &amp; The Maytals, The Skatalites und Jackie Edwards.<br />
In Großbritannien öffnete Blackwell das Programm des Labels auch für die Rockmusik, nahm die Spencer Davis Group unter Vertrag, ab der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre dann Traffic, Blind Faith, Fairport Convention, Spooky Tooth, Free und Cat Stevens, aber auch eine Reihe bedeutender Musiker und Bands des Progressive Rock wie Emerson, Lake &amp; Palmer, King Crimson, Jethro Tull und Roxy Music. Anfang der 1970er-Jahre sah Blackwell das Potential des Reggae-Musikers Bob Marley und seiner Band The Wailers und nahm ihn wie auch die Reggae-Bands Burning Spear, Third World, Black Uhuru sowie den Bassisten Robert Shakespeare und den Schlagzeuger Sly Dunbar für Island unter Vertrag. An der Umwälzung in der Rockmusik Mitte der 1970er-Jahre nahm Island aktiv Teil und verpflichtete etwa die amerikanische Band B-52’s, später dann etwa U2, Robert Palmer, Melissa Etheridge, Town Waits und The Cranberries.<br />
1977 hatte Blackwell auf den Bahamas das Compass Point Studio, wo viele der von Island verpflichteten Musiker ihre Platten aufnahmen. Nach wie vor der Auffassung, dass für die Musik der Karibik ein eigenes Label von Vorteil sei, hatte Blackwell 1972 Mango Records gegründet. Island übernahm auch den Vertrieb der Platten einer Vielzahl von Labels, darunter die für die Rockmusik wichtigen Labels wie Chrysalis, Virgin, Trojan und Stiff.<br />
1989 verkaufte Blackwell Island Records und den dazugehörigen Verlag an Polygram. Polygram seinerseits ging 1998 an die Universal Music Group, die Island nebst einiger Unterlabels nach jahrelangen Umbenennungen und Umstrukturierungen zur Def- Jam Island Music Group zusammenfasste. Wenn auch weiterhin unter dem Namen Reggae-Musik veröffentlicht wird, so ist Island nunmehr in vielen Bereichen der Rock- und Popmusik aktiv. So haben etwa Tori Amos, Babyface, Bon Jovi, Justin Bieber, Mariah Carey, Def Leppard, Eddie and the Hot Rods, Melissa Etheridge, Florence and The Machine, The Fratellis, Natalie Imbruglia, Jennifer Lopez, Annie Lennox, John McLaughlin, P.J. Harvey, Portishead, Sugababes, Tokio Hotel, Traffic, Ultravox, Amy Winehouse und seit Anfang 2011 auch Queen einen Vertrag mit Island.<br />
Das Logo der Plattenfirma zeigte meist eine Palme auf einer kleinen Insel, zeitweise vor einer Sonnenscheibe. Anfang der 1970er-Jahre bestand das Logo aber nur aus einem rosafarbenen Etikett mit  einem weißen Kleinbuchstaben i.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblinks</strong></p>
<p><a href="http://www.islandrecords.co.uk/" target="_blank">http://www.islandrecords.co.uk/</a> (Offizielle britische Website des Labels Island Records)<br />
<a href="http://www.islanddefjam.com/" target="_blank"> http://www.islanddefjam.com/</a> (Offizielle amerikanische Website des Labels Island Records)</p>
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