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	<title>roxikon - Das Rock-Lexikon</title>
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	<description>Lexikon zu Rock und Pop</description>
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		<title>Roy Wood</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 13:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wood, Roy, eigentlich Ulysses Adrian Wood, * Kitts Green, Birmingham (England) 8.11. 1946, britischer Rockmusiker Roy Wood begann seine musikalische Karriere im Alter von 15 Jahren, als er Mitglied der Band The Falcons wurde. 1963 wechselte er zu der Formation Gerry and the Avengers, dann zu Mike Sheridan and the Nightriders. Zu dieser Zeit war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wood</strong>, Roy, eigentlich Ulysses Adrian Wood, * Kitts Green, Birmingham (England) 8.11. 1946, britischer Rockmusiker</p>
<p>Roy Wood begann seine musikalische Karriere im Alter von 15 Jahren, als er Mitglied der Band The Falcons wurde. 1963 wechselte er zu der Formation Gerry and the Avengers, dann zu Mike Sheridan and the Nightriders. Zu dieser Zeit war er sich noch nicht sicher, ob er professionell als Musiker arbeiten wollte und betrieb parallel zu seinem Engagement in den Rockbands ein Kunststudium am Moseley College of Art; die Kunstschule exmatrikulierte ihn allerdings schon 1964.<br />
Wood nahm dies zum Anlass, mit weiteren Musikern aus Birmingham die Band The Move zu gründen; seinen Platz bei den Nightriders nahm der Gitarrist und Sänger Jeff Lynne ein und die Band gab sich mit The Idle Race auch gleich einen neuen Namen. The Move war aufgrund ihrer nicht zuletzt von Wood inszenierten Provokationen eine höchst auffällige Band und damit von Anfang an mit Songs wie »Night of Fear« (19669, »I can hear the Grass grow« (1967) und »Flowers in the Rain« (1967) erfolgreich. An diese ersten Hits schlossen sich 1968 weitere an, zumal Wood die Führung der Band übernahm, als der Sänger Carl Wayne The Move verließ. Wood überredete Jeff Lynne, Idle Race zu verlassen und ebenfalls Mitglied von The Move zu werden. Lynne willigte unter der Maßgabe ein, für seine musikalischen Ambitionen eine Band neben The Move zu gründen. Auf diese Weise entstand das Electric Light Orchestra, eine Band, die nach dem Willen Woods sich experimenteller Musik widmen sollte. ELO benötigte allerdings weit mehr Einsatz, als Wood und Lynne zu nächst zu geben beriet waren, und so wurde The Move aufgelöst. Wood indes hielt es auch nicht bei Electric Light Orchestra: Sein Plan, bei dieser Band seine Fähigkeiten neben der Gitarre diverse Instrumente spielen zu können – er griff gleichermaßen gern zu Gitarre, Bass, Cello, Blockflöte, Querflöte, Sitar, Saxophone, Klarinette, Oboe, Schlagzeug, Fagott und allerlei Tasteninstrumente &#8211; spielen zu können, zur Geltung zu bringen, ging im Chaos der ersten Auftritte unter. Lynne, der Woods anarchisches Gebaren, eingeschlossen dessen Hang zu bizarrer Verkleidung, mit Skepsis sah, setzte sich schließlich durch und formte aus ELO eine der erfolgreichsten Bands der 1970er-Jahre. Wood hingegen verließ schon 1972 die Gruppe und gründete Wizzard, eine Band, mit der er seine Ideen ohne Kompromisse und Blick auf die Hitparaden verwirklichen wollte.<br />
Wizzard war eine Band, deren Musik ihren Reiz aus der Parodie zog. Wood ahmte die Produktionsmethoden Phil Spectors nach, türmte auf den Bändern seiner Aufnahmen diverse Instrumentalspuren übereinander, und mischte Rock’n’Roll mit Einflüssen diverser Musik, von traditioneller Kunstmusik bis zu aktuellem Pop. Gemeinsam mit sechs weiteren Musikern veröffentlichte Wood unter dem Namen Wizzard zwei Alben, »Wizzard Brew« (1973) und »Introducing Eddy and the Falcons« (1974). Als Wizzard 1975 auseinanderbrach – die Band erreichte nie die Aufmerksamkeit, die das Publikum seinerzeit The Move hatte zu Teil werden lassen, und bei weitem nicht die, die ELO auf sich zog -, hatte Wood längst seine Solo-Karriere begonnen: 1973 präsentierte er »Boulders«, 1975 »Mustard«. Zwar versuchte er es 1977 noch einmal mit einer eigenen Wizzo Band, mit der er sich auch dem Jazzrock aufgeschlossen zeigte, doch trat die Formation nur einmal öffentlich auf.<br />
Seit Ende der 1970er-Jahre taucht der Name Woods immer wieder auf, mal tritt er als Solist in Erscheinung, mal im Rahmen einer neuen Band – so etwa unter Roy Wood’ Helicopters, unter Roy Wood’s Army oder unter Roy Wood Rock &#038; Roll Band -, mal als Side Man bei anderen Musikern, etwa bei Rick Wakeman oder Mike Batt.<br />
Man kann Woods Karriere unter dem Gesichtspunkt der Starrsinnigkeit sehen, oder unter dem seines unbedingten Strebens nach Unabhängigkeit – die dann auch mal im Misserfolg endete. Dabei darf nicht übersehen werden, dass er mehr als 20 Singles in die Hitparaden Großbritanniens brachte, mit »I Wish it could be Christmas everyday« 1973 ein Weihnachtslied veröffentlichte, das längst zum Kanon der britischen Weihnachtslieder gehört und 2008 seine Arbeit aus gutem Grund von der University of Derby mit einem Ehrendoktor gewürdigt wurde. In seiner Musik hat er nie den mitunter verbissenen Ernst eines Frank Zappas – der in mancher Hinsicht als sein amerikanisches Gegenstück angesehen werden kann – an den Tag gelegt, doch dürfte sein unberechenbarer Witz, sein Hang zu Parodie und Ironie wie auch seine Ader für offensichtlichen Klamauk einer kommerziell erfolgreicheren Karriere häufig im Wege gestanden haben.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Solo</p>
<p>Boulders (1973)<br />
Mustard (1975)<br />
Super Active Wizzo (1977)<br />
On the Road Again (1979)<br />
Starting Up (1987)</p>
<p>Mit Wizzard</p>
<p>Wizzard Brew (1973)<br />
Introducing Eddy and the Falcons (1974)<br />
Main Street (1975; erst 2000 veröffentlicht)</p>
<p>Weitere LP mit <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/electric-light-orchestra/">Electric Light Orchestra</a></p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.roywood.co.uk" target="_blank">www.roywood.co.uk</a> (Offizielle Website des britischen Rockmusikers Roy Wood)</p>
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		<title>Dark Suns</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Formationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dark Suns, deutsche Progressive-Rock-Band, 1997 in Zerbst gegründet. Der Gitarrist Tobias Gommlich und der Sänger und Schlagzeuger Niko Knappe hatten die Band zunächst parallel zu ihrem Engagement in anderen Metal-Bands in und um Lutherstadt Wittenberg gegründet. Bald schon aber widmeten sie ihrer Neben-Formation mehr Zeit und nahmen 1998 ein Demo-Band auf. Die Band hatte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dark Suns</strong>, deutsche Progressive-Rock-Band, 1997 in  Zerbst gegründet.</p>
<p>Der Gitarrist Tobias Gommlich und der Sänger und Schlagzeuger Niko Knappe hatten die Band zunächst parallel zu ihrem Engagement in anderen Metal-Bands in und um Lutherstadt Wittenberg gegründet. Bald schon aber widmeten sie ihrer Neben-Formation mehr Zeit und nahmen 1998 ein Demo-Band auf. Die Band hatte sich zu dieser Zeit noch nicht konsolidiert, so dass der häufige Musikerwechsel auch Einfluss auf die stilistische Ausrichtung der Band nahm. Mittlerweile war auch der Gitarrist Maik Knappe, Bruder von Niko Knappe, Mitglied der Band geworden. 1999 veröffentlichte die Band die EP »Suffering the Psychopathic Results of Daily Blasphemy«, die als einzige Komposition das 14 Minuten dauernde Titelstück enthielt. Wenn auch die Band sich nach wie vor als Metal-Band verstand, so bezogen die Musiker dennoch neben den genre-typischen Elementen wie Growl-Gesang zunehmend Stilmittel des Progressive Rock ein. 2001 veröffentlichte Dark Suns mit »Swanlike« ihr erstes Album. Gommlich verließ im folgenden Jahr die Band und wurde durch den Gitarristen Torsten Wenzel ersetzt. Der Musikerwechsel besiegelte auch die endgültige Hinwendung zum Progressive Metal, wie dann auch die 2005 veröffentlichte CD »Existence« deutlich zeigte. »Existence« wurde bei dem deutschen Label Prophecy Productions veröffentlicht, das auch »Swanlike« wieder veröffentlichte. Die Stabilisierung der Band kam indes erneut ins Stocken, als Bassist Christoph Bormann Dark Suns verließ. Die Trennung von Bormann brachte die Vorbereitungen zu einer weiteren CD nur kurz ins Stocken, denn es gelang, Kristoffer Gildenlöw von der schwedischen Band Pain of Salvation für das Einspielen der Bassparts zu gewinnen. Das Ergebnis der nicht ganz gewöhnlichen Zusammenarbeit, das Album »Grave Human Genuine« legte die Band 2008 vor. Die Wahl von Gildenlöw war nicht ganz zufällig: Dark Suns bewegte sich auf die skandinavische Form eines stark vom Heavy Metal beeinflussten, im Kern aber konservativen Progressive Rock zu. Dies wurde umso deutlicher, als 2008 der Keyboardspieler Ekkehard Meister zu der Band stieß. Er zog die zentralen Instrumente des Progressive Rocks der 1970er-Jahre, Hammond-Orgel und Mellotron, jüngeren Instrumenten mit elektronischer Tonerzeugung vor. So trug das Ende 2011 veröffentlichte Album »Orange« deutlich seine Handschrift. »Orange« bewies auch, dass sich die lange labile Formation gefestigt hatte: Neben den Gebrüdern Knappe, Wenzel und Meister gehörte nunmehr auch der Bassist Jacob Müller mittlerweile jahrelang zu der Band.<br />
Dark Suns, nunmehr in Leipzig beheimatet, hat eine ähnliche Entwicklung genommen wie etwa die schwedische Gruppe Opeth: Vom Doom Metal zu einem Progressive Rock, der zwar die Herkunft vom Metal nicht verleugnet, gleichzeitig aber auch auf den Progressive Rock der 1970er-Jahre zurückgreift, etwa auf die Musik von Yes und Gentle Giant. Im Laufe dieser Entwicklung erhielten nicht nur die Keyboards eine andere, bedeutendere Rolle, sondern auch der Falsettgesang von Niko Knappe.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Swanlike (2002)<br />
Existence (2005)<br />
Grave Human Genuine (2008)<br />
Orange (2012)</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.darksuns.de" target="_blank">http://www.darksuns.de</a> (Offizielle Website der deutschen Progressive-Rock-Band Dark Suns)</p>
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		<title>Alan Aldridge</title>
		<link>http://www.roxikon.de/medien/alan-aldridge/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Aldridge, Alan, britischer Illustrator und Buchautor, * London 1943; Aldridge lebt seit 1980 in Los Angeles (Kalifornien). Aldridge genoss nie eine formelle Ausbildung zum Grafiker, sondern lernte sein Handwerk autodidaktisch. Als Jugendlicher verkaufte er an Schulkameraden ausgetüftelte Nachzeichnungen von Büstenhaltern und Korsagen, die er in Modezeitschriften fand, sah seine berufliche Zukunft aber eher im Journalismus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aldridge</strong>, Alan, britischer Illustrator und Buchautor, * London 1943; Aldridge lebt seit 1980 in Los Angeles (Kalifornien).</p>
<p>Aldridge genoss nie eine formelle Ausbildung zum Grafiker, sondern lernte sein Handwerk autodidaktisch. Als Jugendlicher verkaufte er an Schulkameraden ausgetüftelte Nachzeichnungen  von Büstenhaltern und Korsagen, die er in Modezeitschriften fand, sah seine berufliche Zukunft aber eher im Journalismus. Im Alter von 20 Jahren wandte er sich dennoch intensiver dem Zeichen zu. 1965 gelang es ihm, vom Penguin-Verlag einen Auftrag zur Gestaltung eines Taschenbuchumschlags zu erhalten. Angetan von seiner Arbeit, gab ihm der Verlag weiter Aufträge. Bald bestimmten Aldridges Grafiken das Aussehen der Krimi- und Science-Fiction-Buchreihen von Penguin, so dass die Leitung des Verlages ihn 1967  schließlich als Art Director einstellte. Aldridge war zu dieser Zeit schon eine bekannte Größe im Swingin London und hatte die Bekanntschaft diverser Rockmusiker und Rockbands gemacht, darunter Jimi Hendrix, The Beatles, The Who, Cream und Pink Floyd. Für The Who gestaltete er 1966 das Cover deren zweiter LP, »A Quick One«.  Selbst nunmehr Teil der damaligen Pop-Kultur, eröffnete er 1968 unter dem Namen INK sein eigenes Grafik-Design-Studio. Zu seinen ersten Auftraggebern gehörten The Beatles, die gerade ihre Firma Apple eröffnet hatten. Aldridge entwarf für Apple unter anderem einen Plattenspieler in Form eines grünen Apfels. Er wurde auch von den Rolling Stones engagiert, von The Cream – die Cover-Gestaltung deren letzter LP stammt von ihm -, und von dem amerikanischen Regisseur Andy Warhol, der für seinen Film »The Chelsea Girls« (1966) ein Plakat in Auftrag gab. Aldridge entwarf ein erotisch offensives Schwarz-Weiß-Poster, das einiges Aufsehen erregte, gleichwohl zum gesuchten Sammlerstück wurde, für das vierstellige Dollarsummen bezahlt werden.<br />
Einem größeren Publikum wurde Aldridge durch sein Buch »The Beatles Illustrated Lyrics«: Der Grafiker hatte mehr als 70 Maler und Grafiker gebeten, Texte von Songs der Beatles zu illustrieren; er selbst steuerte Bilder für die Texte bei, für die sich kein anderer der Künstler interessiert hatte. Das Ende der Beatles bedeutete auch das Ende für Aldridges Studio. Als letzte Arbeit hatte er ein Plakat für die Labour Party entworfen, das aufgrund seiner Veralberung von Oppositionspolitikern einmal mehr eine Kontroverse hervorrief. Aldridge kaufte ein großes Haus auf dem Land. In der ländlichen Abgeschiedenheit widmete er sich dem Studium englischer Kinderbücher aus dem 18. und 19. Jahrhundert und fasste dann den Plan, das Buch »The Butterfly Ball and the Grasshopper’s Feast« von 1807 neue zu illustrieren. Als das Buch nach jahrelanger Arbeit erschien, entwickelte es sich in kürzester Zeit zum Bestseller; später veröffentlichte Aldridge mit »The Peacock Party« und »The Lion’s Cavalcade« weitere opulent illustrierte Bücher. In gleicher Manier zeichnete er das Cover für Elton Johns LP »Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy« (1975). Mit Elton John wollte er auch einen Film aus dem Stoff machen, die Arbeiten daran waren bereits weit gediehen, als John seine Bisexualität öffentlich machte und die amerikanische Filmgesellschaft daraufhin den Film aufgab. Aldridge wandte sich wieder dem Grafik-Design zu und wurde von den Betreibern der Hardrock-Cafe-Kette mit der Gestaltung des grafischen Erscheinungsbildes des Unternehmens beauftragt; von Aldridge stammt das bekannte Logo der Lokale. Aldridge blieb bis in jüngste Zeit dem Musikgeschäft verbunden und wurde beispielsweise von Michael Wainwright wie der Metalband Incubus für die Gestaltung von CD-Covers und –Booklets engagiert.<br />
Alan Aldridge gehört zu den wenigen Künstlern, die für in den 1960er-Jahren das Grafik-Design maßgeblich bestimmten und über die Zeit der Swingin’ Sixties hinaus bekannt blieben. Mit anderen ist Aldridge auch dafür verantwortlich, dass das Grafik-Design vom Ruch der bloßen »Gebrauchs-Grafik« befreit wurde und zu einer eigenständigen Kunstform werden konnte. Aldridges Arbeiten sind zwar Zeugnisse ihrer Zeit, da er aber auf die Werke von Illustratoren früherer Zeiten zurückgriff – allen voran John Tenniel -, und an der Malerei der Surrealisten ebenso interessiert war wie an den typografischen Spezialitäten unbekannter Maler von Zirkus- und Jahrmarktsplakaten, reichen sie über gängige Flower-Power-Illustrationen hinaus – er gab vielen Nachahmern Inspiration. Seine Bilder zeigen immer barocke Überfülle, sind mal offen, mal versteckt provokativ und technisch von höchster Raffinesse. Die Illustrationen entstehen in einem komplizierten Wechselspiel von schwarz-weißer Zeichnung, am Computer bearbeiteten Scans und überlegter Farbgebung mit Hilfe von Brush Pens. Der mehrfach ausgezeichnete Aldridge – unter anderem erhielt er 1973 den Whitbread Children’s Book Award – wurde 2008 mit einer Ausstellung im Londoner Design Museum geehrt.<br />
Zu Aldridges acht Kindern gehören der Fotograf Miles Aldridge und die Models Saffron Aldridge, Lily Aldridge und Ruby Aldridge.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>The Who: A Quick One (1966)<br />
Elton John: Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy (1975)</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Aldridge, Alan (Hg.): The Beatles Illustrated Lyrics 1;  London 1969<br />
Aldridge, Alan (Hg.): The Beatles Illustrated Lyrics 2;  London 1971<br />
Aldrige, Alan: Man with Kaleidoscope Eyes: The Art of Alan Aldridge; London 2008; Dt.: Mein Design; Hamburg 2009</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Website</strong></p>
<p>http://alanaldridge.net<a href="http://alanaldridge.net"></a> (Offizielle Website des britischen Illustrators und Buchautors Alan Aldridge)</p>
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		<title>Marcus Keef</title>
		<link>http://www.roxikon.de/medien/marcus-keef/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 13:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Keef, Marcus, britischer Fotograf und Gestalter von Schallplatten-Covers, Lebensdaten nicht bekannt; ob es sich bei dem Namen um ein Pseudonym handelt und Keefs richtiger Namen Keith MacMillan lautet, ist nicht gesichert. Marcus Keef gestaltete zwischen 1969 und etwa 1976 einige künstlerisch ambitionierte Schallplatten-Covers, deren Ästhetik über ihre Zeit hinaus wirkte und wirkt. In aller Regel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Keef</strong>, Marcus, britischer Fotograf und Gestalter von Schallplatten-Covers, Lebensdaten nicht bekannt; ob es sich bei dem Namen um ein Pseudonym handelt und Keefs richtiger Namen Keith MacMillan lautet, ist nicht gesichert.</p>
<p>Marcus Keef gestaltete zwischen 1969 und etwa 1976 einige künstlerisch ambitionierte Schallplatten-Covers, deren Ästhetik über ihre Zeit hinaus wirkte und wirkt. In aller Regel handelte sich bei seinen Arbeiten um Fotografien, die ihre Wirkung vor allem als Bestandteil von Klapp-Covers erreichten. Seine Fotos erwecken oft den Eindruck, dass sie im 19. Jahrhundert entstanden sein könnte. Durch Unterbelichtung und anschließende forcierte Entwicklung sowie mitunter radikale Farbfilterung sind die Fotos oft monochrom, körnig, von fahlem Licht und falschen Farben bestimmt. Schauplätze wie Requisiten scheinen oft aus einer vergangenen Zeit zu stammen und beschwören ein morbides England herauf, das nichts mehr mit dem Swinging London von 1967 zu tun zu haben scheint. Die oft düstere, beklemmende  Atmosphäre wird etwa von weiß geschminkten, in Umhänge gehüllten oder aber in surrealen Zirkuskostümen steckenden Menschen, die statuarisch vor heruntergekommenen Häusern in karger, laubloser Vegetation stehen, bestimmt. Requisiten vom Jahrmarkt wie aus dem Zirkus, seltsame Kostüme, ein Schaukelpferd, Puppenköpfe, als Puppen verkleidete Menschen gaben dem Betrachter Rätsel auf, erinnerten aber auch an den längst vergangenen Viktiorianismus. Möglicherweise hatten etwa die Cover, die beispielsweise Joel Brodsky und William S. Harvey für The Doors (Stange Days; 1967) oder Tim Fulford-Browne für Freedom (Through The Years; 1969) entworfen hatten, Keef  inspiriert. Seine Arbeiten ihrerseits waren diversen späteren Gestaltern von Verpackungen für LPs und CDs Anregung, bis hin zu den ganz ähnlichen Bildwelten des Fotografen Lasse Hoile, der vor allem für die Covers der Veröffentlichungen von Porcupine Tree und Steven Wilson verantwortlich zeichnet. Einfluss nahm wohl vor allem die Hülle der ersten LP von Black Sabbath auf den Heavy Metal und den späteren Gothic Rock.<br />
Im Laufe weniger Jahre entwarf Keef die Hüllen für die Schallplatten von Black Sabbath, Beggars Opera, Nirvana (GB), Rod Stewart, Sandy Denny, Status Quo,Colosseum, Manfred Man Chapter Three, Greenslade, David Bowie und Jimmy Campbell; die meisten Cover entwarf der in Zusammenarbeit mit den Labels Vertigo (in den USA Mercury), Neon und Nepentha. Nach 1973 wandte Keef sich mehr der seinerzeit noch jungen Videotechnik zu, so dass sein Name nach 1973 nicht mehr auf Platten-Covers. Ob Marcus Keef ein Pseudonym ist, lässt sich bis dato nicht klären: Angeblich soll er eigentlich Keith MacMillan heißen, sich aber Keef genannt haben, um nicht mit einem anderen, ebenfalls in der Produktion von Musikvideos engagierte Regisseurs namens Keith McMillan, verwechselt. Es gibt aber auch Informationen, dass es sich bei MacMillan und McMillan um ein und dieselbe Person handelt. MacMillan bzw. McMillan produzierten ab Mitte der 1970er-Jahre Videos etwa für Paul McCartney, Blondie, Pat Benatar, The Who und Missing Persons. Wie ein Nachklang auf Keefs Platten-Cover wirkt ein Video Kate Bushs zu ihrem Song »Babooshka«.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://rateyourmusic.com/list/alabaster/cover_art_artist_gallery__1__marcus_keef__photographer_" target="_blank">http://rateyourmusic.com/list/alabaster/cover_art_artist_gallery__1__marcus_keef__photographer_</a> (Website mit diversen Abbildungen der von Marcus Keef gestalteten LP-Covers)</p>
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		<title>O-Zone-Becken</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 16:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumente]]></category>

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		<description><![CDATA[O-Zone-Becken, englisch: O-Zone-Cymbal, Becken, in das mehrere Löcher größeren Durchmessers eingebracht sind; O-Zone-Becken gib es als Ride- wie als Crash-Becken. In der äußeren Form gleichen O-Zone-Becken normalen Becken. Anders als bei diesen sind in den Metallkörper des Beckens aber sechs bis acht Löcher mit einem Durchmesser von etwa fünf Zentimetern gebohrt, näher am Rand als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>O-Zone-Becken</strong>, englisch: O-Zone-Cymbal, Becken, in das mehrere Löcher größeren Durchmessers eingebracht sind; O-Zone-Becken gib es als Ride- wie als Crash-Becken.</p>
<p>In der äußeren Form gleichen O-Zone-Becken normalen Becken. Anders als bei diesen sind in den Metallkörper des Beckens aber sechs bis acht Löcher mit einem Durchmesser von etwa fünf Zentimetern gebohrt, näher am Rand als zur Kuppe. Es gibt die Becken in verschiedenen Größen. Wenn auch O-Zone-Ride-Becken erhältlich sind, so handelt es sich dennoch eher um Effektbecken, da ihr Klang dunkler, unbestimmter und vor allem lauter als der üblicher Becken ist. O-Zone-Cymbals werden häufig im Heavy-Metal-Bereich eingesetzt. Es gibt auch für die Hi-Hat O-Zone-Becken, dann oft mit kleineren Löchern. </p>
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		<title>Stacked Hats</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 16:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumente]]></category>

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		<description><![CDATA[Stacked Hats, zusammengesetzt aus englisch vault für »Gewölbe«, stacked für »gestapelt« und Hat für Hi-Hat, Hi-Hat, bei der über dem unteren Becken nicht nur ein weiteres Becken, sondern zwei Becken befestigt sind. Das untere Becken (Bottom Cymbal) wird dabei meist ein wenig größer gewählt als die oberen, hat also beispielsweise einen Durchmesser von 15 Inch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stacked Hats</strong>, zusammengesetzt aus englisch vault für »Gewölbe«, stacked für »gestapelt« und Hat für Hi-Hat, Hi-Hat, bei der über dem unteren Becken nicht nur ein weiteres Becken, sondern zwei Becken befestigt sind.</p>
<p>Das untere Becken (Bottom Cymbal) wird dabei meist ein wenig größer gewählt als die oberen, hat also beispielsweise einen Durchmesser von 15 Inch. Das erste obere Becken – mithin das mittlere –  hat dagegen einen Durchmesser von beispielsweise 14 Inch; mitunter werden hier auch Becken mit vier bis sechs Löchern von etwa 3 Zentimetern Durchmesser eingesetzt. Auf dem mittleren Becken ist ein kleineres Becken befestigt, dass lediglich einen Durchmesser von beispielsweise 10 Inch aufweist. Während das untere Becken die übliche Beckenform zeigt, sind die oberen Becken oft in der Form von China-Becken gehalten, haben allerdings nicht deren besondere Kuppenform.<br />
Stacked Hats erlauben es dem Schlagzeuger, alle drei Becken getrennt anschlagen zu können, wobei die beiden oberen Becken sich wie beim Piggybacking in ihren Schwingungen gegenseitig beeinflussen. Der Klang der gestapelten Becken ist insgesamt etwas dunkler und lauter als der üblicher Hi-Hats, auffallend insbesondere beim Betätigen durch das Pedal. Stacked Hats zählen zu den Effektbecken, werden also in der Regel parallel zur klassischen Hi-Hat eingesetzt.</p>
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		<title>Karmakanic</title>
		<link>http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/karmakanic/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Formationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Karmakanic, schwedische Progressive-Rock-Band, 2001 von Joans Reingold (* 1969) gegründet; Karmacanic entstand im Umfeld der schwedischen Progressive-Rock-Band The Flowerkings. Reingold, Bassist bei The Flowerkings, hatte im Jahre 2000 begonnen, Songs zu schreiben, die er unter eigener Verantwortung veröffentlichen wollte. Mit Hilfe des Keyboard-Spielers Thomas Bodin, des Schlagzeugers Zoran Csörzs und dem Gitarristen Roine Stolt – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Karmakanic</strong>, schwedische Progressive-Rock-Band, 2001 von Joans Reingold (* 1969) gegründet; Karmacanic entstand im Umfeld der schwedischen Progressive-Rock-Band The Flowerkings.</p>
<p>Reingold, Bassist bei The Flowerkings, hatte im Jahre 2000 begonnen, Songs zu schreiben, die er unter eigener Verantwortung veröffentlichen wollte. Mit Hilfe des Keyboard-Spielers Thomas Bodin, des Schlagzeugers Zoran Csörzs und dem Gitarristen Roine Stolt – allesamt Mitglieder der Flowerkings &#8211; setzte er 2001 seinen Plan um. Den Gesangspart übernahm Göran Edman (* 1956), der on 1998 bis 2001 Sänger in der Band des Gitarristen Yngwie Malmsteen gewesen war und bei diversen schwedischen Bands, so etwa bei Brazen Abot, Kharma, Street Talk  und Signum Regis, am Mikrofon gestanden hatte. Schlussendlich hatten aber noch weitere Musiker an den Aufnahmen für das erste Album mitgewirkt: der Gitarrist Johan Glössner, der Schlagzeuger Jaime Salazar und der Keyboard-Spieler Robert Engstrand. Das Ergebnis dieser Arbeit wurde 2002 unter dem Titel »Entering the Spectra« veröffentlicht, als Bandname hatte Reingold sich das Kunstwort »Karmakanic« einfallen lassen. Der Bassist orientierte sich mit der Musik für »Entering the Spectra« zwar am »klassischen« Progressive Rock der 1970er-Jahre, angesichts der beteiligten Musiker war es aber nicht verwunderlich, dass seine Kompositionen auch einige Parallelen zu der Musik der Flowerkings aufwies. Im Mittelpunkt des Konzeptalbums stand der mehr als 12 Minuten einnehmende Zyklus »Entering the Spectra«, Reingold hatte aber auch ein Stückchen aus Johann Sebastian Bachs Suite für Violoncello Nr. 1 in G-Dur für sein Instrument bearbeitet.<br />
Reinberg blieb seinem Konzept auch für die folgenden Alben treu, bat einerseits für »Wheel of Life« (2004) Zoltan Czörsz um Mithilfe, anderseits aber je nach Erfordernissen eine Reihe weiterer Musiker, darunter auch wieder Stolt. Als Reingold, der allemal seinem Instrument einen prominenten Platz im Klangbild der Aufnahmen gab, 2008 »Who’s the Boss in the Factory?« präsentierte, hatte sich Karmakanic als Band konsolidiert: Neben ihm selbst, Edman und Csörsz gehörten nunmehr der Gitarrist Krister Jonsson und der Keyboard-Spieler Lalle Larsson zu der Formation. Auf der Besetzungsliste des Albums fanden sich aber auch die Namen Andy Tillison und Theo Travis, beide bei The Tangent engagiert. Insgesamt aber waren an »Who’s the Boss in the Factory« weniger Gäste beteiligt als an den früheren Alben, und »In a Perfect World« (2011) war dann nahezu vollständig Sache der Musiker Karmakanics: Am Drum Set saß nunmehr Marcus Lillequist und als zweier Keyboard-Spieler war Nils Erikson hinzugekommen; Erikson übernahm gelegentlich auch den Gesang.<br />
Die Musik von Reingolds Band weist naturgemäß einige Parallelen zu der von The Flowerkings auf. Es gibt aber Unterschiede: Neben den Rückgriffen auf früherer Alben der Flowerkings, auf die Musik von Yes und vielleicht auch Gentle Giant, sind es immer wieder am Jazzrock orientierte Instrumentalpassagen, die im mitunter scharfen Kontrast zu dem eher einfachen Hardrock stehen, zu dem die Band ebenfalls fähig ist. Dazwischen finden sich immer wieder Abschnitte, bei denen die »schöne« Melodie, die elegante Instrumentation im Vordergrund stehen. Und natürlich Reingolds, von Chris Squire inspiriertes Bassspiel.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Entering The Spectra (2002)<br />
Wheel Of Live (2004)<br />
Who&#8217;s The Boss In The Factory (2008)<br />
In A Perfect World (2011)</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong><br />
http://www.reingoldmusic.com/ (Offizielle Website von Jonas Reingold, Bassist der schwedischen Band Karmakanic)</p>
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		<title>Wobbler</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Formationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wobbler, norwegische Progressive-Rock-Band, 1999 in Hønefoss (Süd-Norwegen) gegründet. Der Keyboard-Spieler Lars Fredrick Frøislie (* 1981) hatte aus Liebe zu der Musik von Genesis, Yes, Gentle Giant und King Crimson nach und nach die seinerzeit üblichen Keyboard-Instrumente gesammelt – unter anderem Mellotron, Hammond-Orgel, Minimoog – und setzte sein konzentriertes Interesse am Progressive Rock der 1970er-Jahre mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wobbler</strong>, norwegische Progressive-Rock-Band, 1999 in Hønefoss (Süd-Norwegen) gegründet.</p>
<p>Der Keyboard-Spieler Lars Fredrick Frøislie (* 1981) hatte aus Liebe zu der Musik von Genesis, Yes, Gentle Giant und King Crimson nach und nach die seinerzeit üblichen Keyboard-Instrumente gesammelt – unter anderem Mellotron, Hammond-Orgel, Minimoog – und setzte sein konzentriertes Interesse am Progressive Rock der 1970er-Jahre mit der Gründung der Band in die Tat um. In dem Gitarristen Morten Andreas Eriksen, dem Sänger Tony Johannessen, dem Bassisten Kristian Karl Hiltgren und dem Schlagzeuger Martin Nordrum Kneppen fand er die geeigneten und fähigen Musiker, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Bis zur Veröffentlichung der ersten Aufnahmen im Internet vergingen allerdings einige Jahre. Die beiden 2003 veröffentlichten Songs zogen aber die Aufmerksamkeit eines einschlägig  interessierten Publikums auf sich, so dass Wobbler sich bei diversen Konzertauftritten ein gewisses Renommee erarbeiten konnte. 2005 wurde die CD »Hinterland« veröffentlicht. Das Album enthielt drei ausgedehnte Stücke – der Titel-Track »Hinterland« nimmt fast 30 Minuten ein -, denen eine noch nicht einmal eine Minute dauernde »Serenade for 1652« &#8211; vorangestellt ist, ein streckenweise kontrapunktisch ausgearbeitetes Stückchen Musik für das Mellotron. »Hinterland« war von dem Label The Laser’s Edge auf den Markt gebracht worden. Die Zusammenarbeit wurde nicht fortgesetzt und erst 2009 legte die Band – nunmehr bei dem in Oslo ansässigen Label Termo Records &#8211; ihr zweites Album, »Afterglow«, vor. Wie der Name schon andeutet, waren einige der fünf auf dem Album enthaltenen Kompositionen in der Anfangszeit der Band entstanden, und so waren auch die 2003 lediglich im Internet präsentierten Songs dabei, wenn auch in Neuaufnahme. Immerhin brachte der Wechsel zu Termo soviel Enthusiasmus in die Band, dass 2011 das Album »Rites at Dawn« veröffentlicht werden konnte. Wobbler blieb von Personalwechseln nicht verschont: Für Johannessen war der Sänger Andreas Wettergreen Strømann Prestmo in die Band gekommen, nun, kurz nach Veröffentlichung von »Rites at Dawn«  gab Eriksen, Co-Autor vieler der Songs, bekannt, dass er die Band verlassen habe.<br />
Die Musik von Wobbler wurzelt ganz offensichtlich in der von Gentle Giant und Genesis. Die Musiker möchten daraus auch gar keinen Hehl machen und listen auf jedem Cover akribisch die Garanten dieses Klangs auf: Hammond, Rickenbacker, Mellotron, ARP, Moog, Ludwig – MIDI wird verachtet. Die fünf Musiker, häufig um weitere Instrumentalisten verstärkt, wissen aber aus den Versatzstücken des Progressive Rocks der 1970er-Jahre und Eigenem eine allemal geistreiche und schließlich auch eigenständige »Musik über Musik« zu machen – selbst wenn sie dazu mal zu Krummhorn, Marxophone – eine nordamerikanische Variante der Zither -, Blockflöten, Theorbe und Violoncello greifen müssen.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Hinterland (2005)<br />
Afterglow (2009)<br />
Rites of Dawn (2011)</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/wobblermusic" target="_blank">http://www.myspace.com/wobblermusic</a> (Web-Präsenz der norwegischen Band Wobbler)</p>
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		<title>Alex Acuña</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Acuña , Alex, eigentlich Alejandro Neciosup Acuña, * Pativilca 12.12. 1944, peruanischer Schlagzeuger Acuña spielte bereits als Halbwüchsiger in Bands seiner Heimatstadt als Percussionist, ging als Teenager nach Lima und wurde im Alter von 18 Jahren von Perez Prado für dessen Band engagiert. 1967 siedelte er nach Puerto Rico über, 1974 dann nach Las Vegas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Acuña , Alex</strong>, eigentlich Alejandro Neciosup Acuña, * Pativilca 12.12. 1944, peruanischer Schlagzeuger</p>
<p>Acuña spielte bereits als Halbwüchsiger in Bands seiner Heimatstadt als Percussionist, ging als Teenager nach Lima und wurde im Alter von 18 Jahren von Perez Prado für dessen Band engagiert. 1967 siedelte er nach Puerto Rico über, 1974 dann nach Las Vegas (Nevada), wo er als Studiomusiker etwa für Elvis Presley und Diana Ross arbeitete. Bereits 1975 nahm er das Angebot der Musiker von Weather Report an, in der Band Schlagzeug und Perkussion zu spielen. Mit der seinerzeit sehr populären Jazzrock-Band nahm Acuña die Platten »Black Market« (1976) und »Heavy Weather« (1977) auf.<br />
1978 verließ Acuña Weather Report und arbeitet wieder als Studiomusiker. Zahlreiche bekannte Jazz-, Rock- und Popmusiker engagierten ihn für Plattenaufnahmen und für Tourneen, darunter Paul McCartney, Joni Mitchell, Ella Fitzgerald, Chick Corea, Whitney Houston, Carlos Santana, Herbie Hancock und Willy DeVille; auch gehörte Acuña zeitweise der christlich orientierten Band Koinonia an. Gefragt blieb Alex Acuñas Mitwirkung bis weit ins neue Jahrhundert hinein: Als die schwedische Band Opeth in den Jahren 2010 und 2011 ins Studio ging, um »Heritage« einzuspielen, engagierte Mikael Åkerfeldt den Peruaner für den Song »Famine«. </p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Mit The Unkowns</p>
<p>Thinking of You  (1992)<br />
No Accents (2005)</p>
<p>Mit Weather Report</p>
<p>Black Market (1976)<br />
Heavy Weather (1977)</p>
<p>Mit Opeth</p>
<p>Heritage (2011)</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Acuña , Alex :South American, Caribbean, African and American Jazz; Los Angeles 1994</p>
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		<title>Ahorn</title>
		<link>http://www.roxikon.de/begriffe/ahorn/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ahorn, englisch: maple, Gattung der Seifenbaumgewächse, zu der bis zu 200 Arten gezählt werden; das Holz des Berg-Ahorns (Rock-Maple) wird unter anderem zum Bau von Musikinstrumente genutzt. So werden aus dem sehr harten, hellen Holz des Berg-Ahorns komplette Instrumente wie etwa Blockflöten, aber auch Teile für Instrumente gefertigt, etwa Hals und Decke von Streichinstrumenten sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ahorn</strong>, englisch: maple, Gattung der Seifenbaumgewächse, zu der bis zu 200 Arten gezählt werden; das Holz des Berg-Ahorns (Rock-Maple) wird unter anderem zum Bau von Musikinstrumente genutzt.</p>
<p>So werden aus dem sehr harten, hellen Holz des Berg-Ahorns komplette Instrumente wie etwa Blockflöten, aber auch Teile für Instrumente gefertigt, etwa Hals und Decke von Streichinstrumenten sowie Gitarrenhälse. Besondere Maserungen werden aus dekorativen Gründen genutzt, so Riegelahorn – es zeigt markante Querstreifen – für Hälse von Violinen und Violas oder Vogelaugenahorn als Deckfurnier von Gitarrenkorpussen und Trommeln. Furniere ohne besondere Maserung werden auch zu Sperrholz verarbeitet und für die Fertigung von Trommelkesseln verwendet. Aufgrund der hervorragenden Klangeigenschaften des dichten Holzes werden Trommelkessel aus Ahorn als Grundlage für hochwertige Drum Sets benutzt; die Trommelköper können dann mit Furnieren anderer Hölzer bezogen werden. Unter Lichteinfluss vergilbt das Holz relativ rasch und zeigt dann eine honiggelbe Farbe, die etwa bei den Hälsen von elektrischen Gitarren durchaus erwünscht ist.</p>
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