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	<title>roxikon - Das Rock-Lexikon</title>
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	<description>Lexikon zu Rock und Pop</description>
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		<title>Storm Corrosion</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 09:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Formationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Storm Corrosion, britisch-schwedisches Duo, 2010 aus der Zusammenarbeit des britischen Sängers, Gitarristen, Komponisten und Produzenten Steven Wilson und dem schwedischen  Sänger, Gitarristen und Komponisten Mikael Åkerfeld hervorgegangen. &#160; Wilson hatte seit 2001 mehrfach mit Åkerfeld und dessen Band Opeth zusammengearbeitet und die Alben »Blackwater Park« (2001), »Deliverance« (2002) und »Damnation« (2003) ko-produziert. Unter dem Einfluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Storm Corrosion</strong>, britisch-schwedisches Duo, 2010 aus der Zusammenarbeit des britischen Sängers, Gitarristen, Komponisten und Produzenten Steven Wilson und dem schwedischen  Sänger, Gitarristen und Komponisten Mikael Åkerfeld hervorgegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wilson hatte seit 2001 mehrfach mit Åkerfeld und dessen Band Opeth zusammengearbeitet und die Alben »Blackwater Park« (2001), »Deliverance« (2002) und »Damnation« (2003) ko-produziert. Unter dem Einfluss Wilson hatte Åkerfeld sich zunehmend dem Progressive Rock zugewandt und schließlich waren die beiden Musiker übereingekommen, ein gemeinsames Album aufzunehmen, das mit Wilsons Solo-Ablum »Grace For Drowning« (2011) und dem 2011 veröffentlichte Album »Heritage« von Opeth eine Art Trilogie bilden sollte. Seit Anfang 2010 trafen sich die beiden Musiker sporadisch und schlossen im Frühherbst 2011 die Aufnahmen an dem Album ab. Das Album wurde 2012 unter dem Title »Storm Corrosion« im Mai 2012 veröffentlicht. Wilson und Åkerfeld hatte für die Aufnahmen einige weitere Musiker hinzugezogen, so etwa den Schlagzeuger Gavin Harrison und den Flötisten Ben Castle, außerdem auch das London Session Orchestra. Åkerfeld hatte den Großteil der Gitarrenparts eingespielt, während Wilson sich vor allem den Arrangements der insgesamt sechs auf dem Album enthaltenen Kompositionen gewidmet hatte; den Gesang hatten die beiden Musiker unter sich verteilt.</p>
<p>Mit »Storm Corrosion« verleugneten zwar weder Wilson noch Åkerfeld ihre musikalische Vergangenheit, dennoch enthält das Album in einigen Kompositionen Verweise auf Musik, die in ihrem bisherigen Œuvre nur wenige oder überhaupt keine Spuren hinterlassen hatte. Dies sind etwa ein an »Knots« von Gentle Giant erinnerndes Intermezzo im Satzgesang oder die beinahe durchgängigen Anklänge an die ersten LP der britischen Band King Crimson wie auch ein Echo auf typische Yes-Hymnen in »Ljudet Innan«, vor allem aber Elemente aus der Neuen Musik u.a. in »Storm Corrosion« und »Happy«, die mit ihren Clusters an die Kompositionen »Atmosphères« und »Volumina« des ungarischen Komponisten György Ligetis erinnern.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Storm Corrosion (2012)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.stormcorrosion.com" target="_blank">http://www.stormcorrosion.com</a> (Offizielle Website des britisch-schwedischen Progressive-Rock-Duos Storm Corrosion)</p>
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		<title>Notch-Filter</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 06:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>

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		<description><![CDATA[Notch-Filter, von englisch notch für »Einkerbung, Aussparung« und Filter, deutsch Kerb-Filter, im Niederfrequenzbereich ein Filter, mit dem Frequenzanteile schmalbandig unterdrückt werden können; der Notch-Filter ist das Gegenstück zum Bandpass-Filter. Ein Notch-Filter ermöglicht es, aus dem hörbaren Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 000 Hz ein mehr oder weniger schmales Frequenzband in der Lautstärke so stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Notch-Filter</strong>, von englisch notch für »Einkerbung, Aussparung« und Filter, deutsch <strong>Kerb-Filter</strong>, im Niederfrequenzbereich ein Filter, mit dem Frequenzanteile schmalbandig unterdrückt werden können; der Notch-Filter ist das Gegenstück zum Bandpass-Filter.</p>
<p>Ein Notch-Filter ermöglicht es, aus dem hörbaren Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 000 Hz ein mehr oder weniger schmales Frequenzband in der Lautstärke so stark abzusenken, dass es im Spektrum keine hörbare Rolle mehr spielt. Es gibt Notch-Filter, bei denen der Filterbereich fest voreingestellt ist, während er bei anderen in mehr oder weniger weiten Grenzen frei gewählt werden kann. Auch die Güte (Q-Faktor) des Filters, also der Grad der Absenkung, kann eingestellt werden.<br />
Seinen Namen erhielt der Noch-Filter nach dem Bild, das das Oszillogramm eines Frequenzbereichs zeigt: Das Lautstärkeniveau – im Oszillogramm eine waagerechte Gerade – zeigt im Wirkungsbereich des Filters eine deutliche Einkerbung nach unten.<br />
Notch-Filter, deren Charakteristik immer eine besonders hohe Güte aufweist, werden insbesondere zur Ausblendung von Störgeräuschen verwendet, etwa zum Unterdrücken von Netzbrummen oder kritischen Frequenzbereichen, in denen akustische Rückkopplung befürchtet wird. Wegen dieser Einsatz, Möglichkeit werden Notch-Filter mitunter auch als Bandsperr-Filter bezeichnet. Die Nutzung für musikalische Zwecke, etwa in Synthesizern ist zwar möglich, aufgrund der Spezialisierung der Filter aber meist nur mit Einschränkungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Görne, Thomas: Tontechnik; München 2011 (3. Auflage)</p>
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		<title>William Neal</title>
		<link>http://www.roxikon.de/medien/william-neal/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Neal, William, britischer Maler und Grafiker, * Guildford (Surrey) 1947 Neal nahm eine Ausbildung zum Grafiker und Designer an der Guildhall School oft Art auf, die er 1967 mit dem Diplom abschloss. Anschließend arbeitet er als Grafiker in verschiedenen Agenturen und Institutionen, unter anderem für die BBC, den Verlag Pitman Publishing und Ende der 1960er-Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neal</strong>, William, britischer Maler und Grafiker, * Guildford (Surrey) 1947</p>
<p>Neal nahm eine Ausbildung zum Grafiker und Designer an der Guildhall School oft Art auf, die er 1967 mit dem Diplom abschloss. Anschließend arbeitet er als Grafiker in verschiedenen Agenturen und Institutionen, unter anderem für die BBC, den Verlag Pitman Publishing und Ende der 1960er-Jahre für die Agentur C.C.C. Associates. In dieser Zeit lernte er Greg Lake, Bassist und Sänger der britischen Band Emerson, Lake &amp; Palmer kennen. Für ELP entwarf er zunächst die Titelfigur für deren 1971 veröffentlichtes Album »Tarkus« und erhielt daraufhin den Auftrag, das komplette Cover der LP zu gestalten. Das Klapp-Cover zeigt außen »Tarkus«, ein hybrides Maschinentier, zusammengesetzt aus einem Gürteltier und einem Weltkrieg-I-Panzer, innen eine zehnteilige Bilderfolge in der Art eines wortlosen Comics, der Tarkus als Protagonist in Kämpfen mit mehreren ähnlichen Maschinentieren darstellt. Das Cover wurde zu einem Sinnbild des Progressive Rock und machte aus dem Kompositionszyklus Emerson, Lake &amp; Palmers erst tatsächlich ein Concept Album. Neal arbeitete auch für andere Rockbands, so für Stone the Crows, Audience, Spooky Tooth und The Mick Abrahams Band wie auch für das Reggae-Label Trojan Records. Auch das Cover der LP »Pictures at an Exhibition« (1971) von ELP wurde von Neal gestaltet; auf einem der Bilder, die auf diesem Cover zu sehen sind, zitierte Neal das Cover-Bild von »Tarkus«<br />
Nicht zuletzt die Popularität, die ihm das Cover von »Tarkus« einbrachte, ermöglichte es ihm, sich ab 1971 vornehmlich der Malerei zu widmen. 1978 freundete er sich mit dem aus Polen stammenden, in Großbritannien lebenden Maler Stefan Knapp an, als dessen Assistent er fortan bis zu dessen Tod arbeitete. Knapp beeinflusste ihn erheblich in seiner Malerei, die indes wenig mit der von »Tarkus« gemeinsam hat.<br />
Wie sehr aber dieses eine Album-Cover sein Leben beeinflusste, demonstriert die Eingangsseite von Neals Web-Präsenz: Sie zeigt auf einem Foto den Maler vor seiner Staffelei – im Gras neben ihm eine kleine Tarkus-Figur.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong><br />
<a href="http://www.williamneal.co.uk"> http://www.williamneal.co.uk</a> (Offizielle Website des britischen Malers William Neal)</p>
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		<title>Thieve&#8217;s Kitchen</title>
		<link>http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/thieves-kitchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 11:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Formationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stichworte Canterbury Scene &#124; Hatfield and the North &#124; Henry Cow &#124; Gentle Giant &#124; Theremin &#160; Thieve&#8217;s Kitchen, britische Progressive-Rock-Band, 1998 gegründet. Der Bassist Paul Beecham war 1998 bei der Suche nach geeigneten Partnern für die Gründung einer Progressive-Rock auf das im gleichen Jahr veröffentlichte Solo-Album »Fear of Fantastic FLight« des Gitarristen Phil Mercy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Stichworte <a href="http://www.roxikon.de/begriffe/canterbury-scene/">Canterbury Scene</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/hatfield-and-the-north/">Hatfield and the North</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/henry-cow/">Henry Cow</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/gentle-giant/">Gentle Giant</a> | <a href="http://www.roxikon.de/instrumente/theremin/">Theremin</a></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Thieve&#8217;s Kitchen</strong>, britische Progressive-Rock-Band, 1998 gegründet.</p>
<p>Der Bassist Paul Beecham war 1998 bei der Suche nach geeigneten Partnern für die Gründung einer Progressive-Rock auf das im gleichen Jahr veröffentlichte Solo-Album »Fear of Fantastic FLight« des Gitarristen Phil Mercy gestoßen. Auf Beechams Anfrage reagierte Mercy positiv, zumal er mit dem Sänger Simon Boys an einem weiteren Albums arbeitete, schon eine Anzahl von Songs geschrieben und weitere Kompositionen vorbereitet hatte, ohne so recht zu wissen, was er mit diesem Material anfangen könne. Er und Beecham kamen schnell überein, in Zukunft zusammen zu arbeiten. In Mark Robotham, zuvor Mitglied der Band Grey Lady Down, fanden sie einen interessierten Schlagzeuger. Lediglich die Suche nach einem Keyboard-Spieler beanspruchte mehr Zeit. Nachdem eine Reihe Kandidaten wegen der Schwierigkeit der Keyboard-Parts abgesagt hatten, konnte der Platz an den Tasteninstrumenten Mitte 1999 mit dem deutschen Pianisten und Orgnaisten Wolfgang Kindl besetzt werden. Die Arbeiten an dem ersten Album, »Head«, waren so schnell abgeschlossen, dass die CD schon 2000 veröffentlicht werden konnte. Die Anstrengungen der folgenden Konzertauftritte machten aber Beecham sehr zu schaffen, so dass er die Band verließ und sich an den noch im selben Jahr begonnen Aufnahmen zu dem zweiten Album nur noch als Komponist und Oboist beteiligte. Ersatz fanden die anderen Musiker in Andy Bonham. »Argot« wurde 2001 veröffentlicht und ergab, nicht zuletzt aufgrund hoher Resonanz des einschlägig interessierten Publikums im Internet, für Thieves Kitchen, nicht nur in Großbritannien Konzerte zugeben, sondern auch eine Tournee durch die USA organisieren zu können; auch in Mexiko trat die Band auf. Ein Konzert auf dem Progday, einem Progressive-Rock-Festival in Chapel Hill (North Carolina) im Sommer 2001 musste die Band allerdings ohne ihren Sänger Simon Boys absolvieren; wie Beecham sah auch er sich außerstande, der Mehrfachbelastung von Musik, Arbeit und Musik länger stand zu halten. Um den Auftritt beim Progday nicht absagen zu müssen, bat Mercy die Sängerin Amy Darby, für Boys einzuspringen. Da der Auftritt zur Zufriedenheit aller verlief, überredete Mercy Darby, Mitglied der Band zu werden. Darby willigte ein.Die Sängerin veränderte erwartungsgemäß den Klang der Band, doch verfügt Amy Darby zudem über instrumentale Fähigkeiten und erklärte sich auch beriet, die Texte zu schreiben. Die Arbeiten an einem weiteren Album zogen sich dennoch über ein Jahr hin, so dass die Band »Shibboleth« erst im Herbst 2003 vorlegen konnte. Der Rückzug Kindls aus der Band – er wollte zurück nach Deutschland – warf Thieve&#8217;s Kitchen 2004 erneut zurück, zumal Kindl nicht ohne weiteres ersetzt werden konnte. Erst 2006 fanden Mercy und Darby in Thomas Johnson einen Keyboard-Spieler, der die Lücke füllen konnte. Mit Johnson schrieben Darby und Mercy die Kompositionen für »The Water Raod«, das vierte, 2008 veröffentlichte Album der Band.Thieve&#8217;s Kitchen ist eine jener britischen Bands, die ihre Vorbilder in den Bands des frühen britischen Progressive Rocks suchen, etwa in Yes, Gentle Giant, vor allem aber in einigen Bands der Canterbury Scene, allen voran Hatfield and the North, National Health und Henry Cow. Wenn die ersten Alben dies auch weniger zeigen, so hat Amy Darby nicht zuletzt aufgrund ihrer Fähigkeiten als Klarinettistin und Flötistin neue Klangfarben in die Musik der Band gebracht. Daneben spielt sie gelegentlich ein Theremin der Firma Moog. Die exquisit eingespielte Musik der Band indes wirkt häufig wie ein Setzkasten, in dem lieb gewordener Kleinkram die Erinnerung an Vergangenes wach hält: Hier ein wenig Yes, dort die Musik von Bill Bruford, da wieder Canterbury Scene und dort Widerborstiges als Reminiszenz an Gentle Giant, oft genug also Musik über Musik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Head (2000)<br />
Argot (2001)<br />
Shibboleth (20039<br />
The Water Road (2008)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p>http//www.thieveskitchen.co.uk/ (Offizielle Website der britischen Progressive-Rock-Band Thieve&#8217;s Kitchen)</p>
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		<title>Music Theory Recordings</title>
		<link>http://www.roxikon.de/label/music-theory-recordings/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 15:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[Stichwort Mascot Label Group Music Theory Recordings, Label der Mascot Label Group]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Stichwort <a href="http://www.roxikon.de/label/mascot-label-group/">Mascot Label Group</a></h3>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Music Theory Recordings</strong>, Label der Mascot Label Group</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mascot Label Group</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 15:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[Mascot Label Group, niederländische Label-Gruppe, 2011 in Berkel gegründet; die Gruppe teilt ihre Aktivitäten auf Europa einerseits, die USA andererseits auf; Sitz der Dependance in den USA ist New York. Zur Mascot Label Group gehören die Label Mascot Records mit dem Unterlabel Provogue Records, Music Theory Recordings und Cool Green Recordings. Mascot Records widmet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mascot Label Group</strong>, niederländische Label-Gruppe, 2011 in Berkel gegründet; die Gruppe teilt ihre Aktivitäten auf Europa einerseits, die USA andererseits auf; Sitz der Dependance in den USA ist New York.</p>
<p>Zur Mascot Label Group gehören die Label Mascot Records mit dem Unterlabel Provogue Records, Music Theory Recordings und Cool Green Recordings. Mascot Records widmet sich insbesondere dem Classic Rock, Provogue Records mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Blues und Bluesrock. Bei den beiden Labels stehen etwa Popa Chubby, Philip Sayce, Joe Bonamssa, Walter Trout, Eric Gales, Leslie West, Pat Travers, Michael Landau und Warren Haynes unter Vertrag, bei Cool Green etwa Crippled Black Phoenix, Transfer, Masters of Reality, Bill Sheehan, Bootsy Collins, Black Country Communion, Beth Hart und Steve Lukather.<br />
Music Theory Recordings dagegen ist im Wesentlichen auf dem Feld des jüngeren Progressive Rocks mit Bands wie Pallas, Memories of Madness, Spock’s Beard, Enochian Theory, Everon, Flying Colors (mit Mike Portnoy und Steve Morse) und Arjen Lucassen’s Guilt Machine aktiv.<br />
Zur Mascot Label Group zu gehört auch der Musikverlag Mascot Publishing.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.mascotlabelgroup.com" target="_blank">http://www.mascotlabelgroup.com</a> (Offizielle Website der Mascot Label Group)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Enochian Theory</title>
		<link>http://www.roxikon.de/rock/enochian-theory/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 13:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Stichworte Porcupine Tree &#124; No-Man &#124; Progressive Rock &#124; Progressive Metal &#124; Transatlantic Enochian Theory, britische Progressive-Rock-Band, 2004 in Portsmouth (Hampshire) gegründet. Der Gitarrist Scott Ware, der Bassgitarrist Shaun Rayment und der Schlagzeuger Sam Street hatten bereits als Schüler in verschiedenen Bands der Region ihrer Heimatstadt, als sie sich 2004 zu einem Trio zusammenschlossen. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Stichworte <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/porcupine-tree/">Porcupine Tree</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/no-man/">No-Man</a> | <a href="http://www.roxikon.de/begriffe/progressive-rock/">Progressive Rock</a> | <a href="http://www.roxikon.de/begriffe/progressive-metal/">Progressive Metal</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/transatlantic/">Transatlantic</a></h3>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Enochian Theory</strong>, britische Progressive-Rock-Band, 2004 in Portsmouth (Hampshire) gegründet.</p>
<p>Der Gitarrist Scott Ware, der Bassgitarrist Shaun Rayment und der Schlagzeuger Sam Street hatten bereits als Schüler in verschiedenen Bands der Region ihrer Heimatstadt, als sie sich 2004 zu einem Trio zusammenschlossen. Im Herbst 2004 lernten die drei Musiker den Keyboardspieler Benedict »Ben« Harris-Hayes kennen. Beeindruckt von dessen Fähigkeiten als Instrumentalist, als Song-Schreiber und als Sänger entschieden sich Ware, Rayment und Street, sich mit ihm als weiteres Mitglied unter dem Namen Enochian Theory professionell zu präsentieren. Schon 2005 legte die Gruppe mit »Our Lengthening Shadows« eine sieben Songs umfassende EP vor. Ermutigt durch den Erfolg der EP, die vornehmlich im Rahmen des Merchandisings von Konzerten verkauft wurde, nahmen die Musiker 2006 eine weitere EP auf. Da es der Band auch mit dieser CD, veröffentlicht unter dem Titel »A Monument to the Death of an Idea«, nicht gelang, einen Vertrag bei einem etablierten Label zu erhalten, gründeten sie kurzerhand ein eigenes, um einen Vertrieb mit dem Verkauf ihrer EP zu beauftragen zu können. Das Label erhielt den Namen Anomalousz Music Records. Die Gründung des Labels wiederum weckte das Interesse der Presse und ergab schließlich für die Band die Möglichkeit, eine Tournee durch Großbritannien zu organisieren.<br />
2007 verließ Ware die Gruppe, wurde aber nicht durch einen anderen Gitarristen ersetzt; vielmehr übernahm Harris-Hayes die Gitarre. Vie zu bedeuten hatte dies indes nicht, denn er hatte bis dahin mit seinen Keyboards schon den Klang der Band maßgeblich beeinflusst und stellte seine Tasteninstrumente auch zukünftig nicht hintenan. Stattdessen gründete er mit »The Lost Orchestra« ein imgainäres Orchester, das nur ihn als Mitglied hatte. In dieser Rolle schichtete er für die Alben »Evolution: Creatio Ex Nihilo« (2009) und »Life &#8230; And All It Entails« (2011) die Klänge von authentischen Instrumenten – allemal Samples – und mit Synthesizern erzeugte Klänge wie auch Originaltöne beliebiger Herkunft – oft mehr oder weniger verzerrte menschliche Stimmen -, zu Klanglandschaften übereinander, in denen sich die Spuren der elektrischen Gitarre mitunter verloren. Mit »Evolution: Creatio Ex Nihilo« hatte Enochian Theory erheblichen Eindruck auf das Publikum des jüngeren Progressive Rocks hinterlassen. Für »Life &#8230; And All It Entails« konnte die Band den Produzenten Robert »Rob« Audrey gewinnen, der mit diversen Progressive-Rock-Bands sein Können schon unter Beweis gestellt hatte, so in der Zusammenarbeit mit Tony Levin, IQ und Transatlantic (»Life in Europe«; 2003). Veröffentlicht wurde »Life &#8230; And All It Entails« bei dem auf Progressive Rock spezialisierten Label Mascot.<br />
Enochian Theory, entstanden aus einer Heavy-Metal-Gruppe mit starkem Bezug zum Industrial Metal, erhielt unter der musikalischen Führung von Harris-Hayes erheblichen Einfluss aus dem jüngeren Progressive Rock etwa von PorcupineTree, No-Man oder Anathema: Authentische und künstliche, atmosphärisch dichte Klänge bilden den Hintergrund, oft sind einfache Piano-Figuren als ostinate Pattern eingebaut, wie manch einer Aufnahme von Porcupine Tree geben auch bei Enochian Theory rätselhafte Stimmen, Ansagen und Gesprächsfetzen der Musik mitunter eine etwas düstere Atmosphäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Our Lentgthening Shadows (2005)<br />
A Monument to the Death of an Idea (2006)<br />
Evolution: Creatio Ex Nihilo (2009)<br />
Life &#8230; And All It Entails (2012)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.enochiantheory.co.uk" target="_blank">http://www.enochiantheory.co.uk</a> (Offizielle Website der britischen Progressive-Rock-Band Enochian Theory)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Flying Colors</title>
		<link>http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/flying-colors/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 15:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Formationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stichworte Mike Portnoy &#124; Dream Theater &#124; Neal Morse &#124; Spock&#8217;s Beard &#124; Transatlantic &#160; &#160; Flying Colors, amerikanische Rockband, 2010 gegründet; der Plan zur Gründung der Band wurde aber bereits 2008 von dem Produzenten Bill Evans gefasst; der Name bedeutet soviel wie »mit Bravour bestehen«. Evans wollte die seiner Meinung nach besten amerikanische Rockmusiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Stichworte <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-personen/mike-portnoy/">Mike Portnoy</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/dream-theater/">Dream Theater</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-personen/neal-morse/">Neal Morse</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/spock%C2%B4s-beard/">Spock&#8217;s Beard</a> | <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/transatlantic/">Transatlantic</a></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Flying Colors</strong>, amerikanische Rockband, 2010 gegründet; der Plan zur Gründung der Band wurde aber bereits 2008 von dem Produzenten Bill Evans gefasst; der Name bedeutet soviel wie »mit Bravour bestehen«.</p>
<p>Evans wollte die seiner Meinung nach besten amerikanische Rockmusiker zu einer Supergroup vereinen. Sein Plan nahm Gestalt an, als der Schlagzeuger Mike Portnoy 2010 seine Band Dream Theater verließ. Portnoy bildete mit dem Keyboard-Spieler und Sänger Neal Morse, früher bei Spock’s Beard, den Kern der neuen Band; beide hatten schon in der interkontinentalen Supergroup Transatlantic und in diversen Projekten (Morse Portnoy George) zusammengearbeitet. Auch die Namen der anderen Mitglieder der neuen Band haben Gewicht: Evans gewann den Gitarristen Steve Morse (* 1954), Gründer der Dixie Dregs und unter anderem engagiert bei Deep Purple, sowie den Bassisten Dave LaRue; LaRue hatte schon mit Morse bei den Dixie Dregs und auch mit Portnoy Musik gemacht, aber auch etwa mit Joe Satriani und der Band Planet X. Einzig die Suche nach einem Sänger verlief zunächst erfolglos, bis Evans auf Vorschlag von Portnoy Casey McPherson (* 1974) für Flying Colors, Sänger und Gitarrist bei Endochine und Alpha Rev, begeisterte. Bereits im Januar 2011 hatte die Band ihr erstes, von Peter Collins (Rush) produziertes Album eingespielt, doch dauerte es bis März 2012, dass die CD veröffentlicht wurde.<br />
Das Ergebnis war einerseits das, was die Fans der Musiker wohl erwartet hatten &#8211; fünf virtuose Instrumentalisten zeigen, was sie können, ohne sich auch nur die geringste Schwäche zu erlauben -, andererseits aber auch recht weit entfernt von dem spezifisch amerikanischen Progressive Rock, den beispielsweise Morse und Portnoy mit ihren früheren Bands vertreten hatten. Allemal sind die eher kurzen Songs tauglich für große Konzertsäle und Stadien, lassen hier und da die Musik der Beatles anklingen, doch gibt es auch schnörkellosen Rock (»Blue Ocean«), zeigen Portnoy (»All falls down«) und Steve Morse (»Everything changes)« ihre frappierende Finderfertigkeit und episch wird es nur am Schluss mit »Infinite Fire«.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Flying Colors (2012)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.flying colorsmusic.com" target="_blank">http://www.flying colorsmusic.com</a> (Offizielle Website der amerikanischen Rockband Flying Colors</p>
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		<title>’am or chayse</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[’am or chayse, eigentlich »Ham or Cheese«, Ausrufe von Carl Palmer und Keith Emerson am Schluss des Songs »Are You ready Eddy«, letzter Song auf Seite Zwei der LP »Tarkus«. Der Song ist in der Hauptsache zwar dem Toningenieur Eddy Offord gewidmet, Emerson, Palmer und Greg Lake setzten nebenbei aber auch der Studioassistentin der Advision [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>’am or chayse</strong>, eigentlich »Ham or Cheese«, Ausrufe von Carl Palmer und Keith Emerson am Schluss des Songs »Are You ready Eddy«, letzter Song auf Seite Zwei der LP »Tarkus«.</p>
<p>Der Song ist in der Hauptsache zwar dem Toningenieur Eddy Offord gewidmet, Emerson, Palmer und Greg Lake setzten nebenbei aber auch der Studioassistentin der Advision Studios, wo die Aufnahmen zu »Tarkus« stattfanden, ein Denkmal. Die junge Frau war auch für die Versorgung der Musiker mit Nahrungsmitteln zuständig, stellte vor ihrem Gang zu dem nahe gelegenen Sandwich-Laden gegenüber den Musikern jedoch immer wieder fest: »They’ve only got ham or cheese« &#8211; etwa »Da gibt es nur entweder mit Schinken oder mit Käse belegte Brote« -, rief es aber im Londoner Stadt-Dialekt Cockney als »’am or chayse« aus. Palmer und Emerson machten sich den Spaß, diesen Ausruf am Ende von »Are You Ready Eddy« nachzuahmen – Palmer sagte den kompletten Satz, Emerson lediglich »’am or chayse«.<br />
Andere Quellen schreiben den Ausspruch der in der Kantine des Studios angestellten Servicekraft zu, die auf Fragen der Musiker stets mit »We only got ham or cheese« antwortete. Dieser Version wird aber durch Keith Emersons Autobiography »Pictures of an Exhibitionist« widersprochen.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Literatur Macan</strong>, Edward: Endless Enigma – A musical Biography of Emerson, Lake &amp; Palmer; Chicago/La Salle 2006<br />
Forrester, George/Hanson, Martyn/Askew, Frank: Emerson, Lake &amp; Palmer – The Show that never ends; London 2001<br />
Emerson, Keith: Pictures of an Exhibitionist; London 2003</p>
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		<title>Roy Wood</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 13:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wood, Roy, eigentlich Ulysses Adrian Wood, * Kitts Green, Birmingham (England) 8.11. 1946, britischer Rockmusiker Roy Wood begann seine musikalische Karriere im Alter von 15 Jahren, als er Mitglied der Band The Falcons wurde. 1963 wechselte er zu der Formation Gerry and the Avengers, dann zu Mike Sheridan and the Nightriders. Zu dieser Zeit war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wood</strong>, Roy, eigentlich Ulysses Adrian Wood, * Kitts Green, Birmingham (England) 8.11. 1946, britischer Rockmusiker</p>
<p>Roy Wood begann seine musikalische Karriere im Alter von 15 Jahren, als er Mitglied der Band The Falcons wurde. 1963 wechselte er zu der Formation Gerry and the Avengers, dann zu Mike Sheridan and the Nightriders. Zu dieser Zeit war er sich noch nicht sicher, ob er professionell als Musiker arbeiten wollte und betrieb parallel zu seinem Engagement in den Rockbands ein Kunststudium am Moseley College of Art; die Kunstschule exmatrikulierte ihn allerdings schon 1964.<br />
Wood nahm dies zum Anlass, mit weiteren Musikern aus Birmingham die Band The Move zu gründen; seinen Platz bei den Nightriders nahm der Gitarrist und Sänger Jeff Lynne ein und die Band gab sich mit The Idle Race auch gleich einen neuen Namen. The Move war aufgrund ihrer nicht zuletzt von Wood inszenierten Provokationen eine höchst auffällige Band und damit von Anfang an mit Songs wie »Night of Fear« (19669, »I can hear the Grass grow« (1967) und »Flowers in the Rain« (1967) erfolgreich. An diese ersten Hits schlossen sich 1968 weitere an, zumal Wood die Führung der Band übernahm, als der Sänger Carl Wayne The Move verließ. Wood überredete Jeff Lynne, Idle Race zu verlassen und ebenfalls Mitglied von The Move zu werden. Lynne willigte unter der Maßgabe ein, für seine musikalischen Ambitionen eine Band neben The Move zu gründen. Auf diese Weise entstand das Electric Light Orchestra, eine Band, die nach dem Willen Woods sich experimenteller Musik widmen sollte. ELO benötigte allerdings weit mehr Einsatz, als Wood und Lynne zu nächst zu geben beriet waren, und so wurde The Move aufgelöst. Wood indes hielt es auch nicht bei Electric Light Orchestra: Sein Plan, bei dieser Band seine Fähigkeiten neben der Gitarre diverse Instrumente spielen zu können – er griff gleichermaßen gern zu Gitarre, Bass, Cello, Blockflöte, Querflöte, Sitar, Saxophone, Klarinette, Oboe, Schlagzeug, Fagott und allerlei Tasteninstrumente &#8211; spielen zu können, zur Geltung zu bringen, ging im Chaos der ersten Auftritte unter. Lynne, der Woods anarchisches Gebaren, eingeschlossen dessen Hang zu bizarrer Verkleidung, mit Skepsis sah, setzte sich schließlich durch und formte aus ELO eine der erfolgreichsten Bands der 1970er-Jahre. Wood hingegen verließ schon 1972 die Gruppe und gründete Wizzard, eine Band, mit der er seine Ideen ohne Kompromisse und Blick auf die Hitparaden verwirklichen wollte.<br />
Wizzard war eine Band, deren Musik ihren Reiz aus der Parodie zog. Wood ahmte die Produktionsmethoden Phil Spectors nach, türmte auf den Bändern seiner Aufnahmen diverse Instrumentalspuren übereinander, und mischte Rock’n’Roll mit Einflüssen diverser Musik, von traditioneller Kunstmusik bis zu aktuellem Pop. Gemeinsam mit sechs weiteren Musikern veröffentlichte Wood unter dem Namen Wizzard zwei Alben, »Wizzard Brew« (1973) und »Introducing Eddy and the Falcons« (1974). Als Wizzard 1975 auseinanderbrach – die Band erreichte nie die Aufmerksamkeit, die das Publikum seinerzeit The Move hatte zu Teil werden lassen, und bei weitem nicht die, die ELO auf sich zog -, hatte Wood längst seine Solo-Karriere begonnen: 1973 präsentierte er »Boulders«, 1975 »Mustard«. Zwar versuchte er es 1977 noch einmal mit einer eigenen Wizzo Band, mit der er sich auch dem Jazzrock aufgeschlossen zeigte, doch trat die Formation nur einmal öffentlich auf.<br />
Seit Ende der 1970er-Jahre taucht der Name Woods immer wieder auf, mal tritt er als Solist in Erscheinung, mal im Rahmen einer neuen Band – so etwa unter Roy Wood’ Helicopters, unter Roy Wood’s Army oder unter Roy Wood Rock &#038; Roll Band -, mal als Side Man bei anderen Musikern, etwa bei Rick Wakeman oder Mike Batt.<br />
Man kann Woods Karriere unter dem Gesichtspunkt der Starrsinnigkeit sehen, oder unter dem seines unbedingten Strebens nach Unabhängigkeit – die dann auch mal im Misserfolg endete. Dabei darf nicht übersehen werden, dass er mehr als 20 Singles in die Hitparaden Großbritanniens brachte, mit »I Wish it could be Christmas everyday« 1973 ein Weihnachtslied veröffentlichte, das längst zum Kanon der britischen Weihnachtslieder gehört und 2008 seine Arbeit aus gutem Grund von der University of Derby mit einem Ehrendoktor gewürdigt wurde. In seiner Musik hat er nie den mitunter verbissenen Ernst eines Frank Zappas – der in mancher Hinsicht als sein amerikanisches Gegenstück angesehen werden kann – an den Tag gelegt, doch dürfte sein unberechenbarer Witz, sein Hang zu Parodie und Ironie wie auch seine Ader für offensichtlichen Klamauk einer kommerziell erfolgreicheren Karriere häufig im Wege gestanden haben.</p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Solo</p>
<p>Boulders (1973)<br />
Mustard (1975)<br />
Super Active Wizzo (1977)<br />
On the Road Again (1979)<br />
Starting Up (1987)</p>
<p>Mit Wizzard</p>
<p>Wizzard Brew (1973)<br />
Introducing Eddy and the Falcons (1974)<br />
Main Street (1975; erst 2000 veröffentlicht)</p>
<p>Weitere LP mit <a href="http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/electric-light-orchestra/">Electric Light Orchestra</a></p>
<p><BR></BR></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.roywood.co.uk" target="_blank">www.roywood.co.uk</a> (Offizielle Website des britischen Rockmusikers Roy Wood)</p>
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