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	<title>roxikon - Das Rock-Lexikon</title>
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	<description>Lexikon zu Rock und Pop</description>
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		<title>ProgPower Europe</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 07:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>

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		<description><![CDATA[ProgPower Europe, mehrtägiges Festival mit dem Schwerpunkt Progressive Metal; das Festival wird seit 1999 alljährlich in den Niederlanden veranstaltet. Ende 1998 fasste René Janssen, als Rezensent bei der Inter-Site Dutch Progressive Rock Pages (DPRP) aktiv, den Entschluss, ein Festival für Progressive Rock und Progressive Metal zu veranstalten. In Martijn Balser, Mattais Noren und Nancy und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ProgPower Europe</strong>, mehrtägiges Festival mit dem Schwerpunkt Progressive Metal; das Festival wird seit 1999 alljährlich in den Niederlanden veranstaltet.<br />
Ende 1998 fasste René Janssen, als Rezensent bei der Inter-Site Dutch Progressive Rock Pages (DPRP) aktiv, den Entschluss, ein Festival für Progressive Rock und Progressive Metal zu veranstalten. In Martijn Balser, Mattais Noren und Nancy und Erik van Geel, allesamt Fans dieser Musik, fand er interessierte Mitstreiter und so wurden für das Festival, das unter dem Namen ProgPower stattfinden sollte, Sponsoren gesucht. Die Suche verlief zwar weitgehend erfolglos, doch war das Interesse des Publikums bereits so angefacht, dass die Veranstalter um Janssen die Werbung für das Festival mit einfachsten Mitteln bestreiten konnten und dabei auf die Hilfe von Fans in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Deutschland zurückgreifen konnten. Das erste, nur einen Tag dauernde ProgPower-Festival konnte dann im November 1999 in Tilburg eröffnet werden.<br />
Das Festival hatte sich damit etabliert und wurde in den folgenden Jahren ausgebaut: Seit 2000 findet es in Baarlo statt, bis 2004 an zwei Tagen, seitdem an drei Tagen, inzwischen jeweils im Oktober.<br />
Beim ProgPower-Festival traten seit 1999 diverse Bands auf, vor allem aus dem Bereich Progressive Metal, so etwa Wolverine, Pain of Salvation, Threshold, Opeth, Adagio, Devin Townsend, Katatonia, Riverside, Sahadow Galery, Haken, Subsignal, Symphony X und Mekong Delta.<br />
Ebenfalls unter dem Titel ProgPower werden ähnliche Festivals auch in Großbritannien – seit 2001 – und den USA – seit 2006 veranstaltet; ein ProgPower Scandinavia-Festival fand lediglich in den Jahren 2007 und 2008 statt.</p>
<p></br></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.progpowereurope.com" target="_blank">http://www.progpowereurope.com</a> (Offizelle Website des niederländischen ProgPower Europe-Festivals)</p>
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		<title>Continuum Fingerboard</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 15:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumente]]></category>

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		<description><![CDATA[Continuum Fingerboard, auch nur Continuum oder Haken Continuum, Namen für eine von der Firma Lippold Haken (Champaign, Illinois) hergestellte Spielhilfe für mittels MIDI steuerbare Musikinstrumente mit elektronischer Tonerzeugung; das Gerät wurde 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Gerät wurde von der CERL Sound Group an der Universität von Illinois entwickelt, ursprünglich gedacht für die Steuerung von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Continuum Fingerboard</strong>, auch nur <strong>Continuum</strong> oder <strong>Haken Continuum</strong>, Namen für eine von der Firma Lippold Haken (Champaign, Illinois) hergestellte Spielhilfe für mittels MIDI steuerbare Musikinstrumente mit elektronischer Tonerzeugung; das Gerät wurde 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt. </p>
<p>Das Gerät wurde von der CERL Sound Group an der Universität von Illinois entwickelt, ursprünglich gedacht für die Steuerung von Musik-Computern. Es ermöglichte die Steuerung mittels MIDI, später kam auch ein Spannungsausgang hinzu, der die Steuerung von analogen Synthesizern ohne MIDI ermöglichte.<br />
Die Elektronik des Continuums ist in einem flachen Kasten von entweder 137 Zentimetern oder 72 Zentimetern Länge und einer Breite von etwa 19 Zentimetern untergebracht. Die mit rotem Neoprene versehene Spielfläche des Kontrollgeräts erlaubt die gleichzeitige Steuerung mehrerer Parameter, etwa der Tonhöhe (Länge), des Obertonverlaufs (Breite) und der Dynamik (Druck). Dazu fährt der Spieler ähnlich der Nutzung eines Touchpads bei Consumer-Laptops mit den Fingern über die Neoprenefläche. Ort und Druck auf die Fläche werden dabei mittels unter der Spielfläche befindlichen Sensoren in MIDI-Steuerungsimpulse übersetzt und an das angeschlossene Instrument übergeben. Die Länge der Spielfläche entspricht dabei bei dem größeren der Geräte einem Umfang von annähernd acht Oktaven. Die drei Spielachsen des Gerätes können dabei auch unabhängig voneinander für andere Regelungsaufgaben als die genannten programmiert werden. In jüngerer Zeit werden auch Geräte mit eigener Tonerzeugung angeboten.<br />
Der Vorteil des Continuums Fingerboards gegenüber einer Tastatur oder auch einem Ribbon Controller ist darin zu sehen, dass er weder an vorgegebenen Tonintervalle gebunden ist – es sind also auch andere Skalen als die der Dur-Moll-Tonalität möglich – noch lediglich auf die Steuerung nur einer  Dimension beschränkt ist.<br />
Der Controller wird in der Rockmusik von nur wenigen Keyboard-Spielern genutzt, so etwa von Jordan Rudess von Dream Theater, John Paul Jones (Led Zeppelin) und  Sarth Calhoun (Lou Reed). Auch die Filmmusik-Komponisten John Williams und Randy Kerber setzen das Gerät gelegentlich ein.</p>
<p></br></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Dream Theater: Octavarium (2005)<br />
Dream Theater: Black Clouds &#038; Silver Linings (2009)</p>
<p></br></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.hakenaudio.com" target="_blank">http://www.hakenaudio.com</a> (Offizielle Website des Herstellers des Continuums)</p>
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		<title>Epiphone Guitar Company</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 08:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumentenbauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Epiphone Guitar Company, zunächst griechische, dann amerikanische Firma zur Herstellung von Saiteninstrumenten, 1873 in Smyrna, heute Izmir, von Anastasios Stathopoulos gegründet; die Epiphone Guitar Company gehört seit 1957 zur Gibson Guitar Corporation. Stathopoulos baute in seiner Werkstatt zunächst einfache Violinen und Lauten. 1903 wanderte er mit seiner Familie in die USA aus und gründete im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Epiphone Guitar Company</strong>, zunächst griechische, dann amerikanische Firma zur Herstellung von Saiteninstrumenten, 1873 in Smyrna, heute Izmir, von Anastasios Stathopoulos gegründet; die Epiphone Guitar Company gehört seit 1957 zur Gibson Guitar Corporation.</p>
<p>Stathopoulos baute in seiner Werkstatt zunächst einfache Violinen und Lauten. 1903 wanderte er mit seiner Familie in die USA aus und gründete im Stadteil Queens, New York, wieder eine Werkstatt. Nach seinem Tod im Jahre 1915 führte sein Sohn Epaminondas Stathopoulos die Werkstatt weiter – bald unter dem Namen »The House of Stathopoulos« – weiter und baute das Angebot behutsam aus. Hatte die Firma in den USA schon mit der Fertigung von Mandolinen begonnen, so wurden nun auch Banjos angeboten; bereits 1924 bildeten die Banjos eine eigene Gruppe verschiedener Modelle im Programm der Firma, die sich 1928 deshalb den Namen »Epiphone Banjo Company« gab – der Name wurde aus dem Spitznamen Epaminandos Stathopoulos »Epi« und dem griechischen Wort für tönen, klingen »phonein« gebildet. Im selben Jahr nahm Stathopoulos Unternehmen auch die Fertigung von Gitarren auf. Als Epaminandos 1943 starb, übernahmen seine Brüder Orphie und Frixo die Firma. Ein langwieriger Streik im Jahre 1951 führte dazu, dass die beiden Brüder den Sitz des Unternehmens von NewYork nach Philadelphia verlegten. 1957 kaufte die Gitarrenfirma Gibson Epiphone, eine folgerichtige Entscheidung, denn Epiphone hatte sich mit seinen Instrumenten stets an der alteingesessenen amerikanischen Firma orientiert und war zu ihrem stärksten Konkurrenten geworden.<br />
Wenn auch Epiphone im Laufe der Unternehmensgeschichte diverse verschiedene Zupf- und Streichinstrumente, von der Laute über die Mandoline und die Banjos bis hin zu Kontrabässen, gebaut hatte, so wird der Name dennoch mit akustischen und vor allem elektrischen Gitarren verbunden. Zu diesen gehören etwa die Blackstone,die Sheraton und die Sheraton II, die Emperor, Deluxe und Triumph, die Broadway, die Casino und die Wilshire, die Cortez,die Sorrento und die Texan, die Imperial-Serie; Epiphone stellt gleichermaßen Hollow-Body- und Solid-Body-Gitarren wie semiakustische Gitarren her, doch haben vor allem die Arch-Top-Gitarren zum Renommee der Firma beigetragen.<br />
Instrumente unter dem Namen Epiphone ließ Gibson an verschiedenen Produktionsorten bauen, zunächst ausschließlich in den USA, dann auch in Japan – wo eine für den japanischen Markt vorbehaltene Produktlinie aufgebaut wurde -, und schließlich in Korea, wo der Konzern Samick Partner von Gibson wurde und diverse Gitarren baute,die denen von Gibson und Epiphone ähnelten, aber einfacher ausgestattet waren und daher kostengünstiger produziert werden konnten. Bis 2012 wurden unter dem Namen Epiphone auch Gitarrenverstärker hergestellt und verkauft. In jüngerer Zeit werden unter dem Namen Epiphone auch preisgünstige Nachbauten der klassischen Gitarren und Bässe von Gibson angeboten, etwa Les-Paul-, Flying-V-, Thunderbird- und SG-Modelle.<br />
Im Laufe der Jahrzehnte seit der ersten Gitarre, die Epiphone vorstellte, haben viele Jazz- und Rockmusiker Instrumente der Firma gespielt, etwa Al Caiola, Joe Pass, Les Paul – er benutzte allerdings eigene Tonabnehmer -, Paul McCartney, John Lennon, George Harrison, The Edge von U2, Ace Frehley, Noel Gallagher, John Lee Hooker, Brian Jones, Alex Lifeson, Paul Weller, NancyWilson, Zakk Wylde, Roben Ford,  und Dwight Yoakam.</p>
<p></br></p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Carter, Walter: The Epiphone Guitar Book: A Complete History of Epiphone Guitars; Milwaukee 2012</p>
<p></br></p>
<p><strong>Weblinks</strong></p>
<p><a href="http://www.epiphone.com" target="_blank">http://www.epiphone.com</a> (Offizielle Website der amerikanischen Gitarrenfirma Epiphone)<br />
<a href="http://www.epiphonewiki.com" target="_blank">http://www.epiphonewiki.com</a> (Website mit diversen Informationen zu Epiphone-Gitarren)</p>
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		<title>Beano-Sound</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 08:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beano-Sound, spezieller Gitarren-Klang, als dessen Urheber Eric Clapton gilt; der Name »beano« bezieht sich auf den britischen Comic für Kinder gleichen Namens. Clapton hatte als Gitarrist der Band John Mayalls seine Gibson Les-Paul-Gitarre mit einem Bluesbreaker-Comboverstärker der Firma Marshall verbunden. Der aus dieser Kombination resultierende Gitarrenklang ist besonders deutlich auf der 1966 veröffentlichten LP »Blues [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beano-Sound</strong>, spezieller Gitarren-Klang, als dessen Urheber Eric Clapton gilt; der Name »beano« bezieht sich auf den britischen Comic für Kinder gleichen Namens.</p>
<p>Clapton hatte als Gitarrist der Band John Mayalls seine Gibson Les-Paul-Gitarre mit einem Bluesbreaker-Comboverstärker der Firma Marshall verbunden. Der aus dieser Kombination resultierende Gitarrenklang ist besonders deutlich auf der 1966 veröffentlichten LP »Blues Breakers with Eric Clapton« zu hören. Da Clapton auf dem Cover-Foto in einer Ausgabe des »Beano«-Comics blättert, erhielt einerseits das Album den Beinamen »The Beano Album«, andererseits aber auch der Gitarren-Klang Claptons. Claptons Instrument war seinerzeit eine Les Paul Standard mit zwei PAF-Humbucker-Tonabnehmern. Der Name »Beano« ging auch auf Les-Paul-Gitarren gleicher Auslegung über, die dann ebenfalls »Beano« genannt werden; als zweiter Beiname hat sich für diese Instrumente die Bezeichnung »Blues Breaker« eingebürgert.<br />
Der Comic »The Beano« erschien erstmals 1938, seitdem wöchentlich, während des Zweiten Weltkriegs nur alle zwei Wochen. Zu den Protagonisten der Strips zählen Dennis the Menace, Minnie the Minx, die Bash Street Kids, Ball Boy, Lord Snooty, Biffo the Bear und Rodger the Dodger. Ähnlich konstruierte Namen finden sich in diversen Pop- und Rock-Songs der 1960er-Jahre.</p>
<p></br></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>John Mayall: Blues Breakers with Eric Clapton (1966)</p>
<p></br></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://www.beano.com" target="_blank">http://www.beano.com</a> (Offizielle Website des britischen Comics »The Beano«)</p>
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		<title>Pat Mastelotto</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 16:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Rock Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mastelotto, Pat, eigentlich Lee Patrick Mastelotto, amerikanischer Schlagzeuger, * Chico (Kalifornien) 10.9. 1955 Pat Mastelotto begann im Alter von zehn Jahren Schlagzeug zu spielen. Stark an Rockmusik interessiert, schloss er sich schon als Teenager diversen Bands in seiner Heimatstadt an. Nachdem er seine Schulausbildung abgeschlossen hatte, wechselte er Mitte der 1970er-Jahre nach Los Angeles und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mastelotto</strong>, Pat, eigentlich Lee Patrick Mastelotto, amerikanischer Schlagzeuger, * Chico (Kalifornien) 10.9. 1955</p>
<p>Pat Mastelotto begann im Alter von zehn Jahren Schlagzeug zu spielen. Stark an Rockmusik interessiert, schloss er sich schon als Teenager diversen Bands in seiner Heimatstadt an. Nachdem er seine Schulausbildung abgeschlossen hatte, wechselte er Mitte der 1970er-Jahre nach Los Angeles und baute sich eine Karriere als Studio-Schlagzeuger auf. Seine Reputation als Musiker wuchs schnell, so dass er innerhalb weniger Jahre für Musiker und Bands wie Holly Knight, All Jarreau, Patti LaBelle, Kenny Logins, Martika und die Pointer Sisters Schlagzeug spielte. 1983 stieß Mastelotto zu der von dem Sänger Richard Page und dem Keyboard-Spieler Steve George gegründete Band Mr. Mister, die einen ebenso versiert gespielten wie zeittypischen amerikanischen Mainstream-Rock favorisierte; die Band brachte es in den 1980er-Jahren auf insgesamt vier Alben, von denen das letzte indes erst 2010 veröffentlicht wurde.<br />
Neben seinem Engagement für Mr. Mister arbeitete Mastelotto weiter als Studio-Schlagzeuger und weitete diese Tätigkeit nach dem Bruch der Band noch aus. So ist der Schlagzeuger auf Alben von Eddie Money, David Sylvian, XTC, Sugarcubes, Hall &#038; Oates, The Rembrandts und weiteren mehr zu hören.<br />
Eine erstaunliche Wendung nahm Mastelottos Karriere, als Robert Fripp ihn 1991 fragte, ob er einer der zwei Schlagzeuger bei einer Reinkarnation von bei King Crimson sein wolle; der zweite Schlagzeuger in dem Doppeltrio war kein Geringerer als Bill Bruford. Bis dahin eher im Rock- und Pop-Bereich aktiv, weitete sich der Horizont für Mastelotto durch sein Engagement bei King Crimson: Er war nicht nur an Aufnahmen und Produktion von mehr als 20 Alben der Band beteiligt, sondern engagierte sich auch in diversen CDs der verschiedenen ProjeKcts Fripps. Bis zum Rückzug Fripps aus dem Musikgeschäft hatte Mastelotto einen festen Platz auf der Besetzungsliste für King Crimson und spielte zuletzt neben Gavin Harrison in Fripps Band.<br />
Wie schon zu früherer Zeit vernachlässigte Mastelotto über seiner Arbeit für King Crimson nicht seine anderen Interessen. Er setzte sich für Projekte von Terry Bozzio, Tony Levin, das California Guitar Trio, &#8230;And You Will Know Us by the Trail of Dead, Pamela Kurstin wie auch für seine eigenen Formationen Mastica, BPMM und M.P.TU hinter die Drums. Ein großer Teil seiner Aktivitäten spielt sich in dem etwas diffusen Bereich zwischen Progressive Rock – Mastelotto ließ sich 2007 für eine Tournee der Flower Kings verpflichten – und Jazzrock, etwa mit dem Trio Stick Men oder der Formation HoBoLeMa – zu dem neben ihm (Ma) selbst Allan Holdsworth (Ho), Terry Bozzio (Bo) und Tony Levin (Le) gehören.<br />
Wenn er die Wahl hat, bevorzugt Mastelotto Drum Sets von Drum Workshop und Becken von Paiste, die Stöcke kommen von Vic Firth, die Felle von Evans. Daneben integriert er auch einige elektronische Pads, etwa von Korg, in den Aufbau seines Instrumentes.</p>
<p></br></p>
<p><strong>Weblink</strong></p>
<p><a href="http://patmastelotto.com" target="_blank">http://patmastelotto.com</a> (Offizielle Website des amerikanischen Schlagzeugers Pat Mastelotto)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tonton Macoute</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Formationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tonton Macoute, britische Progressive-Rock-Band, 1970 im County of Berkshire gegründet; der Name geht auf eine umgangssprachliche Bezeichnung für die unter dem Diktator François Duvalier auf Haiti tätige Geheimpolizei Milice de Volontaires de la Sécurité Nationale zurück. Tonton Macoute – etwa: Onkelchen Sack – meint eigentlich eine haitianische Phantasiefigur, die der Disziplinierung von Kindern dient: Das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tonton Macoute, britische Progressive-Rock-Band, 1970 im County of  Berkshire gegründet; der Name geht auf eine umgangssprachliche Bezeichnung für die unter dem Diktator François Duvalier auf Haiti tätige Geheimpolizei Milice de Volontaires de la Sécurité Nationale zurück. Tonton Macoute – etwa: Onkelchen Sack – meint eigentlich eine haitianische Phantasiefigur, die der Disziplinierung von Kindern dient:  Das Onkelchen sammelt nachts unbotmäßige Kinder ein, steckt sie in den Sack und entführt sie.</p>
<p>Der Saxofonist und Sänger Dave Knowles und der Bassist und Gitarrist Chris Gavin hatten schon in diversen Bands im Berkshire County gespielt, als sie den Organisten Paul French und den Schlagzeuger Nigel Reveler kennen lernten, die eine ähnliche Laufbahn als Musiker im Norden  Englands hinter sich gebracht hatten. Das Quartett erhielt eine Plattenvertrag bei Neon Records, einem Unterlabel von RCA, bei dem vor allem Progressive Rock verlegt werden sollte.<br />
Das Debüt-Album von Tonton Macoute kam 1971 auf den Markt, es blieb die einzige Veröffentlichung der Band.<br />
Die Musik Tonton Macoutes ist stark vom Jazz geprägt, so dass die Band mit gleichem Recht als Progressive-Rock-Band wie als Jazzrock-Band angesehen werden kann. In den Improvisationsteilen erinnern die Kompositionen der Band an die Musik Caravans, nicht zuletzt aufgrund ausgedehnter Soli auf der Querflöte. Der Gesang der Bandmitglieder dagegen wird häufig durch Hall- und Phasing-Effekte verfremdet und weist damit auf den 1971 schon historischen Psychedelic Rock.<br />
Erstaunlicherweise haben weder die Band als Ganzes noch die einzelnen Musiker in der Rockmusik Großbritanniens weitere Spuren hinterlassen. Ein Grund mag in dem unglücklichen Schicksal des Labels zu sehen sein – bei Neon wurden insgesamt nur ein knappes Dutzend Schallplatten veröffentlicht, dann verschwand die Marke wieder vom Markt. Im Gedächtnis haften blieb allenfalls das surrealistische und durchaus geheimnisvolle Cover der LP der Band: Gestaltet von Keef, der auch die Hülle der ersten LP von Black Sabbath entwarf, zeigt es in felsiger Umgebung einen See, in dem ein abgestorbener Bau steht; eingeschlagen in den Baum ist ein Wasserhahn, aus dem unablässig Wasser rinnt. Ein Storch und ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Kinderbett vervollständigen die menschenleere Szenerie.</p>
<p></br></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Tonton Macoute: &#8211; (1971)</p>
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		<title>Stammtöne</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 07:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begriffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Stammtöne, Bezeichnung für die Töne c d e f g a h; die Tonfolge entspricht den weißen Tasten einer Oktave beispielsweise auf dem Klavier. Die Stammtöne können in der Notenschrift durch ein einfaches Kreuz # um einen Halbton erhöht oder durch ein einfaches b um einen Halbton erniedrigt werden. Ein Doppelkreuz × erhöht einen Stammton [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stammtöne</strong>, Bezeichnung für die Töne c d e f g a h; die Tonfolge entspricht den weißen Tasten einer Oktave beispielsweise auf dem Klavier.</p>
<p>Die Stammtöne können in der Notenschrift durch ein einfaches Kreuz # um einen Halbton erhöht oder durch ein einfaches b um einen Halbton erniedrigt werden. Ein Doppelkreuz × erhöht einen Stammton um einen ganzen Ton, eine doppeltes b (bb) erniedrigt ihn um einen ganzen Ton. Erhöhung wie Erniedrigung eines Tones gelten grundsätzlich immer nur für den Takt, in dem sie auftreten; innerhalb des Taktes können sie durch ein vor die Note geschriebenes Auflösungszeichen auch vorzeitig aufgehoben werden.</p>
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		<title>Dawn Records</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 06:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>

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		<description><![CDATA[Dawn Records, britisches Schallplatten-Label, 1970 als Unterlabel von Pye Records gegründet. Dawn Records gehört neben Labels wie Vertigo Records, Harvest Records oder Deram Records zu den Labels, die Ende der 1960er-Jahre konzipiert und gegründet wurden, um den Veränderungen in der Rockmusik &#8211; insbesondere der gestärkten Stellung der Langspielplatte – gerecht zu werden. So sollten unter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dawn Records</strong>, britisches Schallplatten-Label, 1970 als Unterlabel von Pye Records gegründet.</p>
<p>Dawn Records gehört neben Labels wie Vertigo Records, Harvest Records oder Deram Records zu den Labels, die Ende der 1960er-Jahre konzipiert und gegründet wurden, um den Veränderungen in der Rockmusik &#8211; insbesondere der gestärkten Stellung der Langspielplatte – gerecht zu werden. So sollten unter der Marke Schallplatten veröffentlicht werden, die dem so genannten »Underground« zugerechnet wurden,  vor allem aber der noch junge Progressive Rock bei dem Label eine Heimat finden. Dawn war also auch eine Art Reaktion auf die Gründung anderer dem Progressive Rock verpflichteten Labels etwa bei EMI (Harvest) oder Decca (Deram).<br />
Tatsächlich aber ging der Plan nicht recht auf: Es gelang dem Label nicht, namhafte Bands des Progressive Rocks zu verpflichten. Stattdessen unterschrieb bei Dawn etwa Donovan, dessen erste beiden LPs bei Dawn verlegt wurden. Die britische Band Mungo Jerry veröffentlichte bei dem Label ihre erfolgreichen Singles, etwa »In the Summertime« (1970), »Baby Jump« (1971) und »Lady Rose« (1971). Bei Dawn für kürzere oder längere Zeit unter Vertrag standen auch Atomic Rooster, Man, Titus Groan, Heron, Comus, Demon Fuzz und Brotherhood of Man. Zum Progressive Rock können etwa die Bands Man, Comus, Fruup und – mit Abstrichen – Atomic Rooster gezählt werden. Das Label stellte 1975 seine Tätigkeit ein.</p>
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		<title>Grand General</title>
		<link>http://www.roxikon.de/rock/rock-formationen/grand-general/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 09:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock Formationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Grand General, norwegische Rockband, 2012 aus der Ad-Hoc-Formation Kenneth Kapstad Band hervorgegangen. Kenneth Kapstad, Schlagzeuger bei der Band Motorpsycho, hatte mit dem Gitarristen Even Helte Hermansen, dem Geiger Ola Kvernberg, dem Keyboard-Spieler Erlend Slettevoll und dem BassistenTrond Frønes einige Konzerte unter dem Namen Kenneth Kapstad Band absolviert, die zu dem Entschluss führten, auch gemeinsam ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grand General</strong>, norwegische Rockband, 2012 aus der Ad-Hoc-Formation Kenneth Kapstad Band hervorgegangen.</p>
<p>Kenneth Kapstad, Schlagzeuger bei der Band Motorpsycho, hatte mit dem Gitarristen Even Helte Hermansen, dem Geiger Ola Kvernberg, dem Keyboard-Spieler Erlend Slettevoll und dem BassistenTrond Frønes einige Konzerte unter dem Namen Kenneth Kapstad Band absolviert, die zu dem Entschluss führten, auch gemeinsam ein Album einzuspielen. Dazu schien der Name Kennteh Kapstad Band zu dürr und so gaben die Musiker ihrer Band den Namen Grand General.  Der Bandname war dann auch der Titel des Anfang 2013 bei dem Label Rune Grammofon veröffentlichten Debütalbums.<br />
Grand General stellt so etwas wie die »Supergroup« des norwegischen Progressive Rocks dar: Kapstad hatte sich seine Meriten als Musiker in der Band Motorpsycho verdient, Slettevoll bei The Core gespielt,  Frønes bei Sunswitch und El Doom &#038; The Born Electric gespielt und Hermansen bei Bushman&#8217;s Revenge. Nicht ganz zufällig wurde die Band von Beginn an mit dem Mahavishnu Orchestra der frühen 1970er-Jahre verglichen, als zu McLaughlins Band auch der Geiger Jerry Goodman gehörte. In der Musik Grand Generals spielt der Jazzrock vergangener Tage auch eine gewisse Rolle, etwa in den mitunter Unisono vorgetragenen, monumentalen Themen mancher Songs (»The Fall of Try«). Daneben aber stehen die Klangwelt des skandinavischen Heavy Metals, der Jazzrock der Canterbury-Grupen und der wohlüberlegte Einsatz elektronischer Klangerzeuger bis hin zum Theremin. Grand General stehen insgesamt für die Verbindung von Jazzrock und Heavy Metal unter dem Dach des Progressive Rocks, wie sie seit Mitte der 190er-Jahre auch andere britische und skandinavische Bands andeuten.</p>
<p></br></p>
<p><strong>Diskografie</strong></p>
<p>Grand General: Grand General (2013)</p>
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		<title>Rune Grammofon</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 10:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rune Grammofon, norwegisches Schallplatten-Label, 1997 von Rune Kristoffersen (* 1957) in Oslo gegründet. Rune Kristoffersen hatte 1980 die Band Fra Lippo Lippi – benannt nach einem Gedicht des britischen Dichters Robert Browning (* 1812, † 1889) über den italienischen Maler Filippo Lippi (* 1406, † 1469) – gegründet und in dieser Gruppe den Bass gespielt. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rune Grammofon</strong>, norwegisches Schallplatten-Label, 1997 von Rune Kristoffersen (* 1957) in Oslo gegründet.</p>
<p>Rune Kristoffersen hatte 1980 die Band Fra Lippo Lippi – benannt nach einem Gedicht des britischen Dichters Robert Browning (* 1812, † 1889) über den italienischen Maler Filippo Lippi (* 1406, † 1469) – gegründet und in dieser Gruppe den Bass gespielt. Als der ohnehin begrenzte Erfolg der Formation in den 1990er-Jahren nachließ, arbeitete Kristoffersen in Norwegen zunächst als Grundschullehrer, von 1995 bis 2003 aber als Label Manager für das deutsche Jazz-Label ECM. 1997 gründete er sein eigenes, schlicht Rune Grammofon genanntes Label. Während seine Band Frau Lippo Lippi als Pop-Band galt, verfolgte Krisoffersen mit Rune Grammofon andere Ziele und gab vor allem unkonventioneller Musik zwischen Jazz und Rock eine Heimat. Auch unter vornehmlichem Einsatz von mit elektronischen Gerten erzeugter Musik gilt das Interesse Kristoffersens.<br />
So haben bei Rune Grammofon mehr als 50 Musiker und Bands ihre Alben veröffentlicht, darunter etwa Motorpsycho, Bushman&#8217;s Revenge, Grand General, Hedvig Mollestad Trio, Jono El Grande, Elephant9, Panzerpappa und Phaedra. Insgesamt bildet die bei Rune Grammofon veröffentlichte Musik ein gewisses Gegengewicht zu dem spezifisch skandinavischen Progressive Metal und einen Schwerpunkt auf improvisierte Musik legt. So ist es kein Zufall, dass Kristoffersen bereits im Jahre 2000 einen Distributionsvertrag mit ECM abschloss. Offensichtlich, dass ECM ein Vorbild für Kristoffersen war und ist, bis in die von Kim Hiorthøy besorgte Gestaltung der Covers der bei seinem Label verlegten CDs. Der künstlerische wie haptische Aspekt ist Kristoffersen wichtig: 2009 richtete er mit The Last Record Company ein zweites Label ein, das ausschließlich der Veröffentlichung von Vinyl-Schallplatten dient.</p>
<p></br></p>
<p><strong>Weblinks</strong></p>
<p><a href="http://www.runegrammofon.com" target="_blank">http://www.runegrammofon.com</a> (Offizielle Website des norwegischen Schallplatten-Labels Rune Grammofon) <a href="http://www.allaboutjazz.com/php/article.php?id=35940#.UYTjfaJxAj1" target="_blank">http://www.allaboutjazz.com/php/article.php?id=35940#.UYTjfaJxAj1</a> (Interview mit Rune Kristoffersen)</p>
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